Termin steht jetzt fest Feuerwehrhaus Wersen wird am 22. November eingeweiht

Dieser Raum ist schon fertig gestrichen. Offiziell in Betrieb genommen wird das sanierten und erweiterte Feuerwehrhaus in Wersen aber erst am 22. November. Foto: Angelika HitzkeDieser Raum ist schon fertig gestrichen. Offiziell in Betrieb genommen wird das sanierten und erweiterte Feuerwehrhaus in Wersen aber erst am 22. November. Foto: Angelika Hitzke

Lotte. Jetzt ist es offiziell: Das umgebaute Feuerwehrgerätehaus in Wersen wird am Freitag, 22. November, ab 17 Uhr feierlich seiner Bestimmung übergeben. Das teilte Bürgermeister Rainer Lammers in der jüngsten Ratssitzung mit.

Ursprünglich sollte die Einweihung bereist jetzt im Oktober sein, aber die Termine für die Bauarbeiten seien überzogen worden. Lammers wies auch auf dem Aktionstag der RVM (Regionalverkehr Münsterland GmbH) am 27. Oktober hin: "Da können Sie auf der Tecklenburger Nordbahnstrecke kostenlos von Büren nach Recke fahren." 

Auf halber Strecke liege der Haltepunkt "Kuckucksnest", wo eine Info-Veranstaltung mit Ausstellung zur Reaktivierung der  stattfinde. Die Wanderausstellung soll auch noch ins Lotter Rathaus in Wersen kommen. Der Trend gehe derzeit dahin, dass die TNB-Reaktivierung kommt, so Lammers.

Auch in Zukunft noch beschäftigen werden den Gemeinderat und seine Fachgremien noch einige Fragen und Anregungen aus dem Kreis der Kommunalpolitiker. So wollte CDU-Ratsherr Hartmut Meyer wissen, ob für den mit 500 000 eigentlich für dieses Jahr  geplanten Ausbau von Wirtschaftswegen (u. a. Hunterorther Eschweg) noch Aussicht auf Förderung bestehe, ob vor einer möglichen TNB-Reaktivierung die Druckentwässerung am Wersener Bahnhof auf mögliche Lecks geprüft werde und ob Besitzern von Gebäuden mit mehr als vier Stockwerken, die keinen zweiten Rettungsweg nachwiesen könnten, aus Brandschutzgründen die Genehmigung entzogen werden könne, weil die Gemeinde keine Drehleiter hat.

Bauamtsleiterin Astrid Hickmann verwies zum Thema Wirtschaftswegeausbau auf das erforderliche Bodengutachten, das unlängst eingegangen sei: "Wir sind in der Auswertung", sagte sie und kündigte an, dass im kommenden Jahr ein Förderantrag für den nächsten Bewilligungszeitraum gestellte werde. Mit anderen Worten: Für dieses Jahr ist der Zug abgefahren.

Mit der Druckentwässerung habe es in dem Bereich in der Vergangenheit immer mal wieder Probleme gegeben. Vorbereitende Planungen  laufen nach ihren Worten; geprüft würden dabei auch die Optimierungspotenziale von Pumpwerken und Leitungen.

Zum Thema Brandschutz und möglichem Erlöschen von Baugenehmigungen verwies Ordnungsamtsleiterin Esther Kleina-Metelerkamp darauf, dass hier das Kreisbaumamt federfühtrend sei.

CDU-Ratsherr und Vize-Bürgermeister Christian Thies berichtete, dass es in der Elternschaft der Awo-Kita Halen "erhebliche Unruhe" wegen baulicher Mängel gebe. So seien  unter anderem Geräte auf dem Spielplatz gesperrt, weil sie nicht mehr sicher seien. Das Gebäude gehöre zwar der Gemeinde, aber die Awo sei laut Mietvertrag zuständig für die Beseitigung der Mängel, stellte der Bürgermeister klar. Am kommenden Dienstag finde ein Ortstermin mit der zuständigen Awo-Vertreterin aus Münster statt.

Martin Keller (SPD) kritisierte erneut den Standort der Gasmessstation am Wiesenweg. Der große weiße kasten mache nicht nur acht Parkplätze unbenutzbar, sondern lade auch zu Schmierereien ein. Christian Thies regte darauf hin an zu prüfen, ob dem nicht in Zusammen mit Jugendzentren und einem professionellen Graffiti-Künstler mit einer ansprechenden Gestaltung vorgebeugt werden könne. Stromkästen, die mit künstlerischen Bildern verziert seien, blieben in der Regel von wilden Graffiti verschont.


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