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Spinnweben-Muffins und Fledermausglibber Gruselkochgruppe bereitet Büfett für Halloweenparty im Bansen vor

Von Carina Jannaber

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Lotte. Der Lotter Jugendtreff Bansen war am Samstagabend nicht wiederzuerkennen: Aus dem großen Raum wurde eine düstere Gruft mit lauter gruseligem Zubehör. Dies konnte nur eines bedeuten: Die Halloweenparty war eröffnet.

Damit eine Gruselparty auch wirklich erfolgreich wird, braucht man auch das passende Essen. Beim „Gruselkochen“ am Vortag konnten sich die Kinder schon einmal auf die Feier einstimmen. Zuerst wurden die Aufgaben verteilt. Es mussten Muffins gebacken, Götterspeise angerührt werden. Aber auch die Dekoration des großen Partyraumes musste vorbereitet werden. Zuerst wurden die Muffins gebacken, denn für die Verzierung müssen diese komplett ausgekühlt sein. Jannys und Melena nahmen sich dieser Aufgabe gerne an. Jannys freute sich dabei besonders auf das Probieren des Teiges. Vorher warteten aber noch ein paar Rechenaufgaben auf die beiden. Denn zum Leidwesen der jungen Bäcker mussten die Mengen im Rezept neu kalkuliert werden. „Ich bin doch nicht hier, um Mathe zu machen“, stöhnte Jannys. Doch so schwer wie befürchtet wurde es dann doch nicht.

Während die Muffins vorbereitet wurden, widmeten sich Lasse, Emely, Christina und Jonah der Götterspeise. Als Geschmacksrichtungen gab es hier Waldmeister und Himbeere. Bereits beim Anrühren bekamen die Kinder Appetit, aber mit dem Probieren mussten sie bis zur Party warten. Währenddessen überlegten sie sich gruselige Namen für die Speisen des Buffets. Die Vanillesoße wurde da zum „Schnodderschleim“ oder auch „Eiter“ unbenannt. Nicht nur die Spinnenweben-Muffins und der Wackelpudding alias „Fledermausglibber“ gehörten zum Buffet, sondern auch Schokoküsse, Spinnencracker, Finger (Würstchen), Nudelsalat, Pizzastücke, Amerikaner und Ekelbowle.

Während im Erdgeschoss die kleinen Gerichte angefertigt wurden, kümmerten sich im Obergeschoss Nele und Melina um kleine Bastelarbeiten. Für das richtige Halloween-Ambiente sollten Gespenster und Fledermäuse sorgen, die von den beiden ausgeschnitten und bemalt wurden. Später bastelten sie noch Stoffgespenster, die ebenfalls im Partyraum untergebracht wurden.

Damit möglichst viele Kinder im Bansen Platz fanden, musste der Partyraum ausgeräumt werden. Der Billardtisch wurde zum Buffettisch.

Dass sich die ganze Arbeit auszahlt, zeigte sich einen Tag später auf der Party: Die Hexen, Vampire und anderen dunklen Nachtgestalten fühlten sich sichtlich wohl. Begeistert stürzten sie sich später auf das Buffet und tanzten eine Polonaise durch den Garten.

So wurde die Halloweenparty wieder ein großer Erfolg. Allerdings waren es nicht ganz so viele Teilnehmer wie im letzten Jahr. Jugendpflegerin Ulla Tschauder schätzte, dass etwa 60 Kinder zur Party kamen. Jannys’ Fazit: „Es ist echt geil!“


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