Baugebiet Boyersweg in Lotte Erschließung startet laut Vertrag Mitte September

Am Torfkuhlenweg (rechts) liegt die Fläche, auf der im Zuge der Innenverdichtung das neue Wohnbaugebiet entstehen wird. Foto: Angelika HitzkeAm Torfkuhlenweg (rechts) liegt die Fläche, auf der im Zuge der Innenverdichtung das neue Wohnbaugebiet entstehen wird. Foto: Angelika Hitzke

Lotte. Der mit der zweiten Änderung Mitte Juli vom Lotter Gemeinderat beschlossene Bebauungsplan Boyersweg ist inzwischen rechtskräftig. Anwohner stören sich daran, dass die Fläche mit Unkraut bewachsen ist und sich nichts Sichtbares tut: Anlass für uns, mal nachzufragen, wann es losgeht mit der Erschließung und Vermarktung.

"Das läuft alles völlig normal", sagt Margarete Lersch vom Bauamt der Gemeinde Lotte und verweist darauf, dass der Bebauungpsplan für das insgesamt rund 11.000 Quadratmeter große Areal zwischen  Ringstraße, Torfkuhlenweg und Boyersweg ja gerade erst rechtskräftig geworden sei. 

Seitdem sei das Planungsbüro Hahm (pbh), das nur für die Bauleitplanung zuständig war, nicht mehr damit befasst. Die Planung der Gebäude liege aber immer noch in den Händen des ursprünglichen Investors, nämlich der Planen + Bauen Wohnungsbau GmbH Osnabrück. Die Vermarktung übernehme die Givos Gmbh Osnabrück, die Immobilien-Tochter der Osnabrücker Volksbank.

Der Bebauungsplan steht, mit der Vermarktung des neuen Baugebiets wird voraussichtlich im Oktober begonnen. Derweil hat sich die Natur den Raum erobert. Foto: Ursula Holtgrewe

Wie im Erschließungsvertrag festgelegt, solle ab Mitte September mit dem Bau der Erschließungsstraße und der Verlängerung des Krokusweges begonnen werden. Erst danach – voraussichtlich ab Oktober –  will die Givos die Grundstücke vermarkten.

Mitte September beginnen die Erschließungsarbeiten. Bis dahin bietet die Fläche zahlreichen kleineren Lebewesen wie dieser Wespenspinne einen Lebensraum. Foto: Ursula Holtgrewe

Dass sich auf der Fläche zurzeit Wildwuchs ausbreitet, sei ganz im Sinne der Gemeinde und insektenfreundlich, betont Lersch und gibt zu bedenken: "Es macht keinen Sinn, jetzt zu mähen, wenn in drei, vier Wochen da ohnehin Tiefbauarbeiten beginnen."


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