Bei Ferienspaßaktion in die Hase gefallen Riesenspaß beim Möbel- und Floßbau am Jugendtreff Sit In

Es war ziemlich kühl, aber die Ferienspaßteilnehmer hatten soviel Spaß beim Ausprobieren ihrer selbstgebauten Flöße. Foto: Erna  BergEs war ziemlich kühl, aber die Ferienspaßteilnehmer hatten soviel Spaß beim Ausprobieren ihrer selbstgebauten Flöße. Foto: Erna Berg

Lotte. Zwei erlebnisreiche Tage verbrachten die Teilnehmer des Ferienspaßes mit dem Wersener Jugendtreffs Sit In und etlichen Paletten.

Voller Eifer machten sich sieben Ferienspaßteilnehmer am Montagmorgen an das Kreativangebot, Möbel aus großen oder kleinen Holzpaletten zu bauen. Sie schmirgelten das raue Holz, strichen die Paletten farbenfroh an oder ließen sie im Naturton. Zum Schluss Rollen angeschraubt oder Haken rein gedreht, fertig waren ausgefallene Möbelstücke.

Alexandra und Bruder Nico bauten einen Rollsessel zum Träumen, auf dem man sich setzen oder einfach Kopf und Arme zum Ausruhen legen kann. Sie wird nach Büren geliefert, versprach Jugendpfleger Robert Budde. Alexandra möchte gerne, dass sie dort im heimischen Flur einen Platz findet.

Max und Timo kreierten zusammen eine grüne Garderobe, während die von Belana und Anna im Naturholzton blieb. Christian brachte viel Erfahrung mit: „Mit meinem Vater habe ich schon eine ganze Sitzecke aus Paletten gebaut“, berichtete er voller Stolz und präsentierte seine Garderobe in rot und blau.

Aus Paletten bauten Kinder und Jugendliche im Rahmen der Ferienspaßaktion Garderoben und Sitzmöbel zum Träumen. Mit Rat und Tat begleitete Jugendpfleger Robert Budde am Jugendtreff Sit In die engagierten Möbelbauer. Foto: Erna Berg

Am Dienstag war es merklich kühler geworden. Die Aufgabe an diesem Tag war nicht der Möbel-, sondern der Floßbau. Ein paar Regentropfen machten den 15 Handwerkern zwischen acht und dreizehn Jahren dabei gar nichts aus.Voller Ideen und meist ganz selbständig werkelten sie an ihren Floßmodellen aus Paletten, Kanistern und Schläuchen, die sie mit Hilfe von Tauen und Spanngurten zusammenschnürten. Robert Budde fand es wichtig, dass sie eigene Erfahrungen machen und daraus lernen, wenn mal etwas nicht sofort klappt. „Außerdem ist es ein Erlebnis für sie, selber etwas zusammen zu bauen.“

Mit eigenen Ideen, Erfahrungen und ganz viel Spaß bauten 15 Fereinspaßteilnehmer am Jugendtreff Sit In wassertaugliche Flöße aus Paletten. Im Hintergrund Hans-Jürgen Fiedler, Vorsitzender des Gemeindejugendrings. Foto: Erna Berg

Die Schwestern Juna und Zoe probierten neue Techniken aus und schöpften aus ihrem Erfahrungsschatz, sie waren zum dritten Mal dabei. Fünf beste Freunde, wie sich Hanna, Leonie und die Geschwister Lukas, Ronya und Leah bezeichneten, bauten ein gemeinsames Floß und konnten gar nicht sagen, worauf sie sich am meisten freuten: Das Floß zu bauen oder auf den anschließenden Praxistest bei einer Tour auf der Hase. Nach einer kleinen Stärkung wurden die Flöße auf Anhänger geladen und ab ging´s zur Hase an der Bürgerbrücke.

Philipp Sever links hilft Robert Budde beim Abladen der Flöße. Foto: Erna Berg

Rein in die Badeklamotten, Flöße zu Wasser gelassen. Die Aufregung und freudige Erwartung, ob sich die Palettenboote als wassertauglich erwiesen, war groß. Es dauerte keine zwei Minuten, da landeten die ersten Jungs im Hasewasser, und das Wasserfahrzeug samt Plastiksitz trieb mit der Strömung Richtung Osnabrück. Gut, dass es im Schilf stecken blieb und gerettet werden konnte. Es war zwar kalt, besonders außerhalb des Wassers, aber der Spaß war einfach riesengroß.


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