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Donerstag fällt der Startschuss Aktion Stadtradeln läuft in Lotte vom 30. Mai bis 19. Juni

Spaß muss sein: Wie einen Bob schieben Marc-Philipp Nikolay (von links), Kurt Beneking und Marita Ritter das Velomobil mit Pilot Thomas Ritter an. Das Bild entstand anlässlich der Lotter Stadtradeln-Premiere 2017, zeigt aber gleich drei der vier Sieger aus dem Jahr 2018. Foto: Ursula HoltgreweSpaß muss sein: Wie einen Bob schieben Marc-Philipp Nikolay (von links), Kurt Beneking und Marita Ritter das Velomobil mit Pilot Thomas Ritter an. Das Bild entstand anlässlich der Lotter Stadtradeln-Premiere 2017, zeigt aber gleich drei der vier Sieger aus dem Jahr 2018. Foto: Ursula Holtgrewe

Lotte. Am Donnerstag, 30. Mai, wird es ernst: Dann fällt in Lotte symbolisch der Startschuss für die nächsten Runde der Klima-Bündnis-Kampagne Stadtradeln. Bis einschließlich 19. Juni können alle Bürger/-Innen und alle Personen, die in Lotte arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, mitmachen und möglichst viele Fahrradkilometer sammeln.

Anmelden können sich Interessierte auch nach dem 30. Mai unter stadtradeln.de/lotte. Im vergangenen Jahr hatten sich 109 Lotter, darunter zwölf Kommunalpolitiker, daran beteiligt und zusammen 31 042 Kilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt. Damit haben sie im Vergleich zu Autofahrten auf dieser Strecke 4408 Kilogramm CO2 eingespart.

Dieses Jahr – die Gemeinde Lotte macht bereits zum dritten Mal bei dieser bundesweiten Aktion mit – haben sich bis Dienstag, 28. Mai, bereits 114 Teilnehmer angemeldet. Mit dabei ist auch wieder die Halenerin Marita Ritter, die allein 2170 Kilometer dazu beigesteuert hatte. "Wir haben die Hunderter-Marke geknackt", freut sich Lottes Klimaschutzmanager Marc-Philipp Nikolay. Er weist aber darauf hin, dass noch weitere Anmeldungen möglich und willkommen sind: "Je mehr, desto besser!"

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der innerörtliche Verkehr. Wenn etwa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich jährlich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden.

Deshalb treten seit 2008 bei der Aktion Stadtradeln deutschlandweit Bürger/-Innen für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Bei dem Wettbewerb geht es darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. "Jede/r kann ein Stadtradeln-Team gründen oder einem beitreten, um am Wettbewerb teilzunehmen. Dabei sollten die Teilnehmer so oft wie möglich das Fahrrad privat und beruflich nutzen und die zurückgelegten Kilometer in einem Tagebuch festhalten.

Weitere Informationen gibt es unter www.stadtradeln.de/home, www.facebook.com/stadtradeln oder twitter.com/stadtradeln. Bei Rückfragen beantwortet Marc-Philipp Nikolay, Telefon 05404  889 40, E-Mail: nikolay@lotte.de.


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