Förderverein sponsert Clown Karneval und Zauberei an der Grundschule Wersen

Karneval und Spaß an der Grundschule Wersen. Elisabeth und Piro assistieren Clown Ati beim Jonglieren. Foto: Erna BergKarneval und Spaß an der Grundschule Wersen. Elisabeth und Piro assistieren Clown Ati beim Jonglieren. Foto: Erna Berg
Erna Berg

Lotte. Am Donnerstag feierten die Wersener Grundschüler Karneval. Ein extra Bonbon war der Auftritt von Clown Ati, gesponsert vom Förderverein.

Auf dem Schulhof tobten Polizisten und Gangster, Schlafmützen und Blumenfeen, Robin Hoods und Astronauten, bis endlich der Gong ertönte und die große Pause vorbei war. Schnell suchten die bunten und gut gelaunten Gestalten ihre Plätze auf. Ein ziemlich großes Känguru, eine schwarze Hexe und ein weißer Schneemann sowie weitere, nur an ihrer Stimme und Größe erkennbare Lehrer nahmen ebenfalls Platz, ganz gespannt auf das, was nun folgen würde.

Clown Ati sprudelte nur so vor guter Laune. „Heute dürft ihr so laut sein, das mir die Mütze wegfliegt“, lud er die Kinder und Erwachsenen ein und machte erst einmal einen Lautstärketest. Schrien die Jungs nun wirklich lauter als die Mädels? Auf jeden Fall konnten die Erwachsenen da nicht mithalten.

Nach dem Stimmungstest konnte Clown Ati machen, was er wollte, die Kinder lachten über jeden Klamauk und Stolperer, wollten aber doch nicht, dass er sich verletzte. Also warnten sie ihn schreiend vor jeder Stolperfalle. Dieser bedankte sich dafür, indem er ihnen zeigte, wie man in kurzer Zeit mit „allez-hopp“ ganz leicht aufräumen kann. Alle herum stehenden Eimer schoss er ineinander, bis auf einen, der auf seinem Kopf landete. Ati vermutete dort eine schnell wachsende Beule und lief zu Lehrer Siepelmeyer. Der pustete so lange, bis Ati wieder strahlte und weiter machen konnte.

Zauberhafter Spaß

Immer wieder schenkte der Zauberkünstler Wasser aus einer Kanne in einen Eimer. Die Kanne wurde vor den rätselnden Kindern nie leer. Ein rotes Tuch, das sich gerade noch in seiner Hand befunden hatte, fand er komischerweise unter seiner Kappe oder sogar im Jackett von Bettina Middeldorf, kommissarische Leiterin der Grundschule, wieder. Das junge Publikum konnte gar nicht genug kriegen von den Tricks des ansteckend fröhlichen Clowns. Krumme Zauberstäbe und vergessene Zaubersprüche – kein Problem – die Kinder halfen mit „Simsalabim“ stets gerne weiter.

Ihren großen Auftritt hatten dann Elisabeth und Piro. Mühelos jonglierten sie bunte Teller auf einem hohen Stab. Ob das auch die Erwachsenen schafften? Clown Ati holte sich den gebrechlichen Opa Peters auf die Bühne und bezog ihn mit in das Jonglierprogramm ein. Wie es sich herausstellte, war das gar kein Opa, sondern die toll verkleidete Lehrerin Vanessa Peters. Alle wurden mit Luftballonfiguren und viel Applaus belohnt.


Clownierien an der Grundschule Wersen. Clown Ati hat sich Opa Peters, alias Lehrerin Vanessa Peters, zum Mitjonglieren auserkoren. Piro und Elisabeth assistieren ihm dabei begeistert. Foto: Erna Berg



Unerwartete Aufregung zum Schluss, denn Clown Ati hatte plötzlich ein sehr bewegliches, lebendig wirkendes Tier, eine Ratte, in den Händen. Vor Schreck schrien die meisten sofort los, dann wich das Entsetzten, und sie wollten das Kuscheltier nur noch streicheln. Mit einer Riesenpolonaise verabschiedeten sich die begeisterten Kinder von Clown Ati.


Clown Ati verabschiedet sich von den begeisterten Kindern der Wersener Grundschule. Foto: Erna Berg


Den Auftritt des Künstlers hatte der Förderverein der Grundschule Wersen gesponsert. Er hatte 500 Euro durch die ins Wasser gefallene, aber trotzdem erlösstarke Eiswette am Rubbenbruchsee geschenkt bekommen. Die Vorsitzende des Fördervereins, Katja Triphaus, hatte Clown Ati für die Karnevalsfeier gebucht. Da blieb Dank der Gastwirte Jana und Carsten Lingemann auch noch Geld für künftige Ausflüge übrig.


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