Einsparungen bei Schützenfesten Botterbuscher Schützen wollen Kosten reduzieren

Zuversichtlich schauen Uwe Pötter (von links), Martin Fischer, Daniel Glindhaus und Stefan Pieper in die Botterbuscher Schützenzukunft. Foto: Ursula HoltgreweZuversichtlich schauen Uwe Pötter (von links), Martin Fischer, Daniel Glindhaus und Stefan Pieper in die Botterbuscher Schützenzukunft. Foto: Ursula Holtgrewe

Lotte. Einen strengen Sparkurs zur Zukunftssicherung haben sich die Mitglieder im Alt-Lotter Allgemeinen Schützenbund Botterbusch verordnet. Das gilt vor allem für Schützenfeste ab 2020.

„Wir sind auf gutem Weg“, resümierte Kassierer Uwe Pötter nach Bericht über ein überschaubares Minus in 2018, das er als „halbwegs plus minus null“ beschrieb. „Dank für eure finanzielle Unterstützung. Die hat uns wahrscheinlich den Hals gerettet“, wandte sich Pötter an die Schützenbrüder, die maßgeblich geholfen haben, die Umsatzsteuerschuld beim Finanzamt zu tilgen.

Steuerschuld getilgt

Das bewog Wilfried Klausmeyer zu der Äußerung: „Kompliment an den Vorstand, dass der den Verein wieder in ruhige Fahrwasser gelenkt hat.“ Immerhin 70 Prozent der Mitglieder hätten sich bei der freiwilligen Sammelaktion beteiligt, erfuhr die Versammlung auf Nachfrage des Ehrenvorsitzenden Heinrich Arendröwer.

Und doch bleibe zukünftig ein Minus bei Schützenfesten, die derzeit mit Pauschalkosten von rund 3000 Euro zu Buche schlagen, erklärte Pötter. „Da bleibt wenig von den Beiträgen übrig“, betonte er. Arendröwer beantragte, den Punkt Beitragserhöhung auf die Tagesordnung 2020 zu setzen.

Einsparpotenzial bei Botterbuscher Schützenfesten

Es gebe weiteres Einsparpotenzial bei der Gestaltung des Schützenfestes, berichtete der Vorsitzende Stefan Pieper: „Die Musiken sind beispielsweise ein großer Kostenfaktor.“ Weiterhin hoffe er, dass es keine größeren Reparaturen am Vereinshaus geben werde, sagte Pieper und verwies auf die gegebenenfalls zu beantragende Vereinsförderung aus dem Gemeindesäckel.

Neuerungen bei Schießwettbewerben

Auch den Jahresrückblick des ersten Schießwarts Axel Cord nahm Schriftführer Daniel Glindhaus zu Protokoll. Bei sechs Pokalschießen belegten die Botterbuscher auch Plätze unter den ersten drei. Das Vergleichsschießen mit dem Bruderverein Düte werde erweitert, berichtete Cord. „Es machen ab diesem Jahr die Westerkappelner Schützenvereine Gabelin sowie Ost- und Westerbeck mit. Daher sind wir alle vier Jahre Gastgeber.“ Zudem gebe es ein Tellerschießen mit den Botterbuscher Schützen und den Schützenvereinen Osterberg von 1890 und Leeden-Loose. Fürs eigene Pokalschießen vom 2. bis 11. April bat Cord um Unterstützung.

Auf der Suche nach Festwirt und Thekenteam

Bevor der Schießbetrieb mangels Beteiligung ganz eingestellt werden muss, richten die Botterbuscher Schützen ab dem 1. März jeden ersten Freitag im Monat, 19 Uhr, einen Schieß- und Klönabend aus.

Änderungen beim diesjährigen Schützenfest, 10. und 11. August, wird es auch geben. „Wir sind auf der Suche nach einem neuen Festwirt und einem Thekenteam. Martina Cord macht nicht weiter“, berichtete Stefan Pieper. Und, dass die Botterbuscher sich beim Alt-Lotter Weihnachtsmarkt erneut beteiligen werden.


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