Zwei neue Gesichter im Lotter Rat Nachbesetzung der Gremien einstimmig beschlossen

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Lotte. Einstimmige Beschlüsse, ein CDU-Antrag, der Politik und Verwaltung noch weiter beschäftigen wird, und ein erster Auftakt prägten die Lotter Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend.

Vor gut einem Dutzend Zuhörern, darunter auch seiner Witwe, rief Bürgermeister Rainer Lammers vorab zu einer Gedenkminute für den im August in seinem Urlaub bei einem tragischen Unglück verstorbenen Grünen-Ratsherrn Stefan Franke auf. Zuvor hatte er das ungläubige Entsetzen geschildert, das die Nachricht ausgelöst hatte, und die Verdienste des Kommunalpolitikers gewürdigt: „Er wird uns fehlen“, betonte er.

Stefan Frankes Tod machte auch die dann in der Sitzung einmütig beschlossene Umbesetzung des Rates und seiner Gremien erforderlich. Als Nachfolgerin von Frank in der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen wurde Ursula Schmidt-Neubauer als neues Ratsmitglied vom Bürgermeister förmlich verpflichtet. Sie rückt als ordentliches Mitglied in den Aussschuss für Schulen, Sport, Soziales und Kultur (ASSK), die Verbandsversammlung des Schulzweckverbandes Lotte-Westerkappeln und die Verbandsversammlung der VHS Lengerich nach. Als stellvertretendes Mitglied fungiert sie im Haupt- und Finanzausschuss, Rechnungsprüfungsausschuss, Wahlausschuss und Wahlprüfungsausschuss.

Neu im ASSK ist jetzt auch der ebenfalls in dieser Sitzung vom Bürgermeister vereidigte sachkundige Bürger Sebastian Schuldt, der für die CDU die Nachfolge des ausgeschiedenen sachkundigen Bürgers Hanno Köster antritt.

Ohne Diskussion einstimmig verabschiedet hat der Rat wie bereits schon zuvor der Fachausschuss das Integrierte Kommunale Entwicklungskonzept (Ikek) und die Zusammenführung mit dem Masterplan der Gemeinde sowie die Aufstellungsbeschlüsse für die Bebauungsplanänderungen Gewerbegebiet Pätzkamp, Boyersweg, Teichweg-Süd und den Abschluss des Planverfahrens für die Edeka-Erweiterung in Alt-Lotte ( Satzungsbeschluss für die entsprechende Änderung des Bebauungsplans Ortskern Süd).

Als „beispielhaft“ hon CDU-Fraktionschef Werner Schwentker die gemeinsame Arbeit von Planungsbüro, Verwaltung, Bürgern und Politik am Ikek hervor. Lob quer durch alle Fraktionen gab es auch für die Einbeziehung der Anlieger und die ökologische Grundausrichtung der noch auszuarbeitenden Planung für die Innenverdichtung der Bebauung am Boyersweg. Hier erinnerte Susanne Siemering jedoch an die Notwendigkeit, genügend Stellplätze mir einzuplanen.

Der Hinweis von Bauamtsmitarbeiterin Margarete Lersch, dass auf zwischenzeitlich geäußerten Wunsch des ansiedlungswilligen Großunternehmens in die Änderung des Pätzkamp-Bebauungsplans Festsetzungen für einen Betriebskindergarten eingearbeitet wurden, veranlasste einen Zuhörer zu Zwischenrufen. Er sah darin „scheibchenweise“ Zusatzänderungen und unterstellte „Kungelei“.

Lersch stellte klar, dass mit dem Aufstellungsbeschluss ja die Beteiligung der Öffentlichkeit erst beginne. ahi


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