Eine Menge Aufwand fürs Dorffest Trotz viel Programm wenige Gäste bei der Awo-Lotte

Meine Nachrichten

Um das Thema Lotte Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Chorleiter Gotthard Helmich und sein Shantychor an der Reling der AWO-Begegnungsstätte in Lotte: Friedrich Hindersmann, Margot Zastrow, Ingrid Schröer, Marianne Schröer, Hannelore Helmich, Doris Tebbe und Renate Wiemann. Foto: Erna BergChorleiter Gotthard Helmich und sein Shantychor an der Reling der AWO-Begegnungsstätte in Lotte: Friedrich Hindersmann, Margot Zastrow, Ingrid Schröer, Marianne Schröer, Hannelore Helmich, Doris Tebbe und Renate Wiemann. Foto: Erna Berg

Lotte. Mit abwechslungsreicher Musik und kulinarischen Köstlichkeiten gestaltete die Awo-Lotte am Wochenende ihr Dorffest an der Bahnhofstraße.

Insgesamt 75 Kilogramm Kartoffeln hatten Marianne Schröer und Edith Janikulla von der Awo-Lotte geschält für die beliebten Reibekuchen zum Dorffest in Alt-Lotte.

Auch Bürgermeister Rainer Lammers schaute nach dem Spiel der Sportfreunde Lotte vorbei und genoss ein Stück der verführerischen, selbstgebackenen Torten. Wie die Awo-Organisatoren bedauerte auch er, dass nicht mehr Gäste der Einladung gefolgt waren: „Dieses Dorffest ist ein Angebot für die Lotter Bevölkerung, es gibt reichlich kulinarische Genüsse, und die Awo schafft eine schöne Wohlfühlatmosphäre unter Pavillons und in der Begegnungsstätte. Ein Angebot, das mehr Bürger annehmen sollten.“ Lammers dankte dem Awo-Team für ihr großes Engagement, mit dem es das Dorf sehr bereichert und betonte, dass Vereine immer wieder das Gemeinde-Leben besonders mitgestalten.

Gernot und Nicole Janikulla äußerten sich etwas enttäuscht. „Wir hatten uns mehr Gäste gewünscht. Am Samstag nach dem großen Regenschauer sind viele Gäste gegangen. Im letzten Jahr war unser Team gegen Mitternacht mit dem Aufräumen fertig, an diesem Samstag schon um neun Uhr. Ein Dorffest vorzubereiten, ist mit viel Aufwand verbunden. Da freut man sich, wenn dann auch viele Gäste kommen“, meint Nicole Janikulla.

Der Frühschoppen am Sonntagvormittag sei gut besucht gewesen. Der Spielmannszug Lotte unterhielt die Gäste mit schwungvoller Musik. „Wir haben uns sehr gefreut und hoffen, dass er im nächsten Jahr wieder dabei ist.“, sagte die Vorsitzende des Ortsvereins, Marianne Schröer.

Für gute Laune sorgte auch Heiner Diekamp aus Westerkappeln am Keyboard mit Walzertakten und Marschmusik. In Matrosenkleidung präsentierte der maritime Chor Lotte „Shanty und mehr“ Lieder von der Waterkant – zum Mitsingen und Schunkeln. Er wollte sich mit „Bye, Bye“ verabschieden, gab dann aber zum Vergnügen der Zuhörer noch eine Zugabe. Chorleiter Gotthard Helmich lud die Gäste ein, im Chor mitzumachen, denn es werden noch weitere Sänger oder Instrumentalisten gesucht.

Voller Bewunderung lauschten die Awo-Mitglieder Ursula und Manfred Kinne dem ältesten Sänger. „Friedel Hindersmann wird im September 94 Jahre und unterstützt den Shanty-Chor mit kräftiger Stimme“, sagte Manfred Kinne. Marianne Schröer und Margot Zastrow hatten beide gerade noch beim Seemannslieder singen mitgemacht, da mussten sie sich schnell umziehen, um wieder ihren Posten im Fisch- und Reibekuchenstand zu beziehen.

Fürs nächste Jahr hoffen die Awo-Mitglieder, dass sich ihre Köstlichkeiten noch besser verkaufen, denn von den eher enttäuschenden Besucherzahlen wollen sie sich nicht abschrecken lassen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN