Das Blut ist knapp DRK-Ortsverein Wersen-Büren bittet um Blutspenden

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Olaf Wienbrack, Geschäftsführer des DRK-Ortsvereins Wersen-Büren, überreicht Ralph Tüting Urkunde und Ehrennadel für 100mal Blut spenden. Foto: Erna BergOlaf Wienbrack, Geschäftsführer des DRK-Ortsvereins Wersen-Büren, überreicht Ralph Tüting Urkunde und Ehrennadel für 100mal Blut spenden. Foto: Erna Berg

Lotte. Das Blut wird knapp nach dieser langen Hitzewelle. Der DRK-Ortsverein Wersen-Büren bittet darum, am Freitag in der Gemeinschaftshauptschule in Wersen dringend benötigtes Blut zu verschenken.

Über 100-mal hat Ralph Tüting aus Wersen Blut gespendet, 50 Liter in 50 Jahren. Als er mit 18 Jahren zum Bund kam, spendete er zum ersten Mal, dann ab und zu in Osnabrück. Heute ist er 68 und kommt regelmäßig zum Blutspendetermin des DRK-Ortsvereins Wersen-Büren. Am Freitag möchte er wieder dabei sein, denn dann lädt das DRK wieder zum Spenden in die Gemeinschaftshauptschule in Wersen ein.

„Mir ging es immer gut nach der Blutentnahme, und ich möchte an alle Erwachsenen, die fit und gesund sind, appellieren sich die Zeit zu nehmen ebenfalls zu kommen. Sehr viele kranke Menschen sind auf unsere Spende angewiesen“, betont Tüting.

Wegen der Fußball-WM und der langen Hitzewelle der vergangenen Monate fehlen dem Deutschen Roten Kreuz in NRW bis zu 1000 Blutspenden am Tag. „Wir haben nur noch einen Blutkonserven-Vorrat von zwei Tagen", sagte der Sprecher des Blutspendedienstes West, David Küpper, am 16.07.2018 dem WDR. „Das ist schon knapp. Wenn der Vorrat auf nur noch einen Tag sinkt, könnte es sein, dass wir noch einmal zum Spenden aufrufen müssen. Vier Tage Sicherheit wären ideal."

Olaf Wienbrack, Geschäftsführer des Ortsvereins, hofft auf eine rege Beteiligung: „Auch wir in Wersen hinken mit unseren Spendeergebnissen nach den ersten beiden Terminen hinterher. Im Jahre 2017 waren es 205 und in 2016 noch 180 Spender. Bitte, helfen Sie mit den Engpass möglichst bald abzubauen. Sie können es in der Zeit von 16.30 bis 20 Uhr.“

Vereine könnten spendewillige und spendefähige Mitglieder ansprechen. „Wenn viele Spender noch einen Neuspender mitbringen könnten, würde es helfen der geringen Anzahl an jungen Spendern entgegen zu wirken“, schlägt Wienbrack vor. Es gibt zwar viele treue, aber ältere Spender. „Die Jungen müssen nachrücken!“, sagt Küpper. Frauen dürfen viermal, Männer sechsmal innerhalb von zwölf Monaten spenden.

Freuen würde sich der Vorstand auch, wenn Bürger als ehrenamtliche Helfer die Blutspendeaktion mit unterstützen. „Zum Beispiel jemand, der mit dem Lautsprecherwagen die Außenwerbung übernimmt. Das Fahrzeug wird gestellt. Gut wäre es, wenn der Fahrer Ortskenntnisse hat“, sagt Wienbrack. Außerdem würden noch zwei bis drei ehrenamtliche Helfer für Sanitätsdienste gesucht. „Die erforderliche Ausbildung wird komplett organisiert und ist kostenfrei.“

Die unermüdlichen Küchenfeen werden die Blutspender mit Essen und Getränken wieder aufbauen.


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