Mehr Gäste als erwartet Awo feiert Sommerfest mit Harmonika- und Shantymusik

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Mit Essen und Musik feierte die Wersener Awo ihr Sommerfest an der Elly-Heuss-Begegnungsstätte in Büren. Foto: Jannik ZeiserMit Essen und Musik feierte die Wersener Awo ihr Sommerfest an der Elly-Heuss-Begegnungsstätte in Büren. Foto: Jannik Zeiser

Lotte. Das Sommerfest der Awo Wersen zog am Sonntag mehr Besucher an als gedacht. Über 40 Gäste genossen das Programm in und an der Elly-Heuss-Begegnungsstätte in Büren. Für Musik sorgten der neugegründete Lotter Chor „Shanty und mehr“ sowie die altbekannten „Harmonikas“ des Männergesangvereins Seeste.

Angemeldet seien nur circa 30 Awo-Freunde gewesen, erzählte die Vorsitzende Doris Wagner. Dass dann wesentlich mehr aufgetaucht seien, liege wohl auch daran, dass für einige Gäste das Sommerfest schon ein selbstverständlicher Termin sei. „Die sagen dann, 'wir sind doch immer hier'“, erzählte Wagner lachend. Glücklicherweise war auf ihr ehrenamtliches Helferteam wieder Verlass: Die Helfer versorgten alle Anwesenden mit Kaffee, Kuchen und später Grillgut.

Shantychor absolviert seinen zweiten Auftritt

Zur musikalischen Unterhaltung trug zunächst der Shantychor „Shanty und mehr“ aus Lotte bei. Es war der zweite Auftritt der Gruppe unter der Leitung von Gotthard Helmich; erst im Juli wurde der Chor offiziell gegründet. Zum Vorbild genommen hat sich Helmich verschiedene moderne Shanty-Musiker, die auch Jazz-, Rock- und Swing-Elemente einbringen. Solche modernen Fassungen von Shanty-Klassikern sind auch beim Awo-Publikum gut angekommen.

Harmonikas überwinden die Lücke

Schon länger im Geschäft sind die „Harmonikas“ aus Seeste. Beim Awo-Sommerfest sind sie quasi die Stammkapelle. Bei ihrem Auftritt am Sonntag hatten sie mit einer kleinen Hürde zu kämpfen: Der Abstand zwischen den Musikern und dem Publikum auf der Terrasse der Begegnungsstätte war recht groß. Heinz Beckemeyer von den Harmonikas überwand die Lücke und ging mit seinem Instrument durch die Tischreihen – dabei bewies er sich als Entertainer und brachte das Publikum zum Aufstehen und Mitklatschen zu Schlagerklassikern.

Ein gewisser Abstand war zwischen den Harmonikas und ihrem Publikum.

Ältester Gast ist 101 Jahre alt

Die Gäste kamen somit auf ihre Kosten. Die älteste unter ihnen war Marta Thiel mit 101 Jahren. „Ich komme immer wieder gerne her“, erzählte sie. Das klappe dank ihrem elektronischen Rollstuhl ziemlich gut. Mit ihrer Erfahrung aus mehr als 50 Jahren aktiver Mitgliedschaft in der Awo stellte sie fest: „Es kommen weniger Gäste als früher.“ Trotzdem freue sie sich, dass es weiterhin Angebote wie das Sommerfest gebe.


Marta Thiel kommt auch mit 101 Jahren noch gerne zu einigen Awo-Festen. Foto: Jannik Zeiser



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