Montag ziehen die Kinder ein Mitarbeiter geben der CJD-Kita den letzten Schliff

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Lotte. Die provisorische CJD Kindertagesstätte in Wersen mit der offiziellen Adresse Hoher Esch 12 nimmt am Montag, 20. August, wie geplant ihren Betrieb auf. Die offizielle Eröffnung mit Vertretern der Gemeinde Lotte und des Trägers Christliches Jugenddorfwerk wird aber erst einige Wochen später sein, damit die Kinder in Ruhe erst einmal sich, die Mitarbeiter und die Räume kennenlernen und sich eingewöhnen können, wie Einrichtungsleiterin Reka Determann erklärt.

Außen ist derzeit noch der nackte Boden zu sehen, der aber immerhin schon bis auf Höhe der Containerböden aufgeschüttet und planiert ist. „Heute kommt die Firma, die den Zaun baut“, berichtet Determann, die drinnen schon seit zwei Wochen mit ihren Mitarbeitern – sieben Erzieherinnen und einem Erzieher – die Räume einrichtet und wohnlich macht. Die Möbel seien mit einer kleinen Verzögerung geliefert worden, weil erst die falsche Hausnummer angegeben worden sei.

Aber j etzt ist alles da, auch das Spielzeug und die Bilderbücher. Zurzeit sind die Mitarbeiter damit beschäftigt, den Räumen den letzten Schliff zu geben.

Für die 27 angemeldeten Kinder zwischen 0 und sechs Jahren – einige von ihnen haben schon andere Kitas besucht und sind „alte Hasen“ – gibt es zwei große, helle Gruppenräume mit Sitz- und Spielecken und jeweils einem kleineren Nebenraum als Rückzugsmöglichkeit zum Bilderbuch gucken, vorlesen oder mit dem Stofftier auf dem Sofa kuscheln.

Im großen Bewegungsraum – „unserer Turnhalle“, wie Reka Determann stolz sagt – gibt es nicht nur eine Rutsche, sondern auch dicke Matten zum Turnen. In der extra großen Küche finden auch die Tische und Stühlchen zum Einnehmen des Mittagessens Platz. Sanitärräume, Personal- und Putzmittelraum sind auch schon eingerichtet.

Was noch fehlt, sind Kleinigkeiten wie Farben und Bilder an den Wänden. Außerdem der Festnetz-Telefonanschluss – und natürlich die Außenanlagen. Eigentlich sollte „richtiger“ Rasen rund um die Kita ausgesät werden, doch da machte die wochenlange Dürre einen Strich durch die Rechnung. Jetzt wird es wohl Rollrasen werden; aber auch der braucht zum Anwachsen zunächst viel Wasser. Auch die Herrichtung des Spielplatzes wird möglicherweise noch ein paar Wochen dauern.

Lustige bunte Motive auf den Fenstern, der Kita-Name über der Tür, Spielsachen, Bilderbücher und Geschirr sind jedenfalls schon da. Und auch die Zeit-und Ablaufpläne für die Eingewöhnungsphase stehen. „Das Internet läuft“, berichtet die Einrichtungsleiterin. Für die Eltern fand inzwischen auch schon ein Info-Abend statt, und die Kinder können sich mit ihnen auch schon vorab die Räume ansehen. Geplant ist auch, dass die Kleinen ab 23. August, bei Bedarf auch schon eher, ihr Mittagessen in der Kita beinnehmen können. „Das machen wir in enger Absprache mit den Eltern“, betont die Einrichtungsleiterin.

Ruhig, langsam und harmonisch sollen die Kleinen ihre Kita nach und nach in Beschlag nehmen, wünscht sich Reka Determann. Und sie freut sich ebenso wie ihre Mitarbeiter, dass sie die letzten Vorbereitungen selbst in der Hand haben: „Wann hat man als Erzieherin schon mal die Möglichkeit, eine Kita von Anfang an mit zu gestalten?“

Obwohl das Kindergarten-Provisorium aus vorgefertigten Modulen, also Containern, besteht, sei es selbst bei der Hitze der vergangenen zwei Wochen angenehm kühl in den Räumen gewesen, berichtet Determann und wirkt selbst angenehm überrascht. Schön wäre es jetzt, wenn die Kinder möglichst bald auch nach draußen können zum Spielen.


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