Die Hauptleitung liegt schon Schulhofsanierung in Büren läuft ganz nach Plan

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Am Haken: Der Betonring für den Schacht zum neu verlegten Regenwasserhauptkanal wird mit dem Bagger in die vorbereitete Grube bugsiert. Foto: Angelika HitzkeAm Haken: Der Betonring für den Schacht zum neu verlegten Regenwasserhauptkanal wird mit dem Bagger in die vorbereitete Grube bugsiert. Foto: Angelika Hitzke

Lotte. Der Umbau des Schulhofes an der Regenbogengrundschule in Büren geht zügig voran: „Wir liegen gut in der Zeit“, freuten sich Reinhard und Patrick Stermann von der Firma Pflasterbaumanufaktur auf der Baustelle.

Der Umbau des Schulhofes an der Regenbogengrundschule in Büren geht zügig voran: „Wir liegen gut in der Zeit“, freuten sich Reinhard und Patrick Stermann von der Firma Pflasterbaumanufaktur auf der Baustelle.

Der Architekt Volker Westerhaus war auch gerade da gewesen, aber schon wieder unterwegs. Bei 32 Grad im Schatten hatten die Arbeiter das letzte Stück der gut 60 Meter langen neuen Hauptrohrleitung für den Regenwasserkanal verlegt. Die desolate Entwässerungssituation hatte wie berichtet die Schulhofsanierung und -umgestaltung notwendig gemacht.

30 Zentimeter Durchmesser hat das Polyäthylen-Rohr mit hoher Dichte, das die alte, durch Wurzeln stark beschädigte Leitung ersetzt. Die restlichen PE-HD-Rohre, die noch bis zu den Anschlüssen verlegt werden müssen, lagen schon bereit: Sie haben einen Durchmesser von 20 oder 15 Zentimetern. „Die Rohrleitungen verjüngen sich zu den Anschlüssen hin“, erklärte Reinhard Stermann.

Bevor es damit weitergehen konnte, musste zunächst noch der Schacht zur Hauptleitung installiert werden. Dafür befestigten die Männer einen Betonschachtring mit Steigeisen mittels Ketten am Haken des Baggers und hoben ihn in das vorbereitete Loch. Der zum Teil kontaminierte, alte Asphalt ist längst ebenso abgetragen wie der Erdwall. „Das Hauptproblem war die Entsorgung“, erinnerten Vater und Sohn Stermann daran, dass das Altmaterial beprobt und die Schadstoffe in die Deponie Altenberge gebracht werden mussten, was die Schulhofsanierung besonders teuer macht. „Das hat aber gut geklappt, alles ist jetzt sauber“, berichtete Reinhard Stermann.

In Kürze sei man so weit, dass die ersten Rinnen für die Oberflächenentwässerung gesetzt werden können. Wenn alle Rinnen und Borde liegen, könnten die Pflasterarbeiten beginnen. Das, so kündigte Patrick Stermann an, werde wohl ab dem 31. Juli der Fall sein.

Der größte Teil des Areals wird mit „nuancierten“ Pflastersteinen ähnlich wie auf dem Berliner Platz gestaltet. Mit anthrazitfarbenen Pflastersteinen abgegrenzt wird die Ballzone vor der OGS mit einfarbigem Bolzplatz. Basketball- und Volleyballfeld erhalten dasselbe Pflaster wie der Hauptplatz. Die Bäume bleiben ebenso erhalten wie die Findlinge und der mit Rindenmulch abgestreute Spielplatz. Der Erdwall wird allerdings nicht wieder aufgeschüttet. In den veranschlagten Gesamtkosten von rund 370000 Euro sind allein 110000 Euro für die Entsorgung des schadstoffbelasteten Altmaterials enthalten. Voraussichtlich 150000 Euro kosten die Pflaster-, 70000 Euro die Kanalarbeiten. Dazu kommen die Abbrucharbeiten.


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