Ferienspaßaktion Sportabzeichen Auf Gold- und Silberkurs beim SC Halen

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Lea (von links), Laura, Hannah, Vanessa, Kai, Julius, dahinter Jannis stellen sich den Herausforderungen beim Sportabzeichen. Foto: Erna BergLea (von links), Laura, Hannah, Vanessa, Kai, Julius, dahinter Jannis stellen sich den Herausforderungen beim Sportabzeichen. Foto: Erna Berg

Lotte. Gut betreut von der Sportjugend und Sportabzeichenbeauftragten des SC Halen stellten sich sieben Kinder und Jugendliche zwischen noch fünf und dreizehn Jahren den Herausforderungen des Deutschen Sportabzeichens im Rahmen der Ferienspaßaktion.

Morgens um halb zehn war es schon ganz schön heiß, als die Sportabzeichenprüfer- und Helfer Leoni Michels, Adele und Fee Hakmann, Johanna Böckmann, Maya Sendner und Sportabzeichenbeauftragte Ina Michels die jungen Sportler Kai, Laura, Hannah, Vanessa, Lea, Julius und Jannis unter Schatten spendenden Sonnenschirmen empfingen und erklärten, dass das Abzeichen in Bronze, Silber oder Gold, je nach Leistung, erworben werden kann. Nicht eingeladen waren die aufdringlichen Bremsen, die sich immer wieder mit blutsaugenden Absichten näherten.

Zufrieden mit der Zeit

Nach einem kurzen Aufwärmprogramm war der 800-Meter-Lauf auf der Tartanrundstrecke dran. Als erste erreichte Hannah das Ziel – in 3:35 Minuten und war sehr zufrieden mit ihrer Zeit. „Ich laufe gerne, mag diese Strecke und habe diese Zeit auch beim Sportabzeichen in der Grundschule geschafft“, berichtete sie noch etwas aus der Puste.

Weiter ging’s zum Weitsprung, Seilspringen und Standweitsprung. Mit 2,76 Metern Weite noch nicht, aber mit der Alternative von 40 Seilsprüngen und gutem Standweitsprung war sie dann auch schon auf Goldkurs und hatte die Leistungen in den Disziplingruppen, Koordination Ausdauer und Kraft erbracht. Fehlte noch die Schnelligkeit. Kein Problem. Die 50-Meter-Strecke sprintete sie in 8,9 Sekunden, ihre Freundin Laura freute sich über 8,3 Sekunden.

Julius und Jannis wurden vom Weitsprungfieber befallen. „Noch ein Sprung, bitte“, riefen sie. Gerne nahmen Ina Michels und Johanna Böckmann immer wieder Maß und harkten den Sand für den nächsten Sprung, der bei Julius meistens mit einem sandigen Purzelbaum endete. Die 800-Strecke legte der noch 5-Jährige Jannis unter anfeuernder Begleitung der Betreuer zurück und war stolz auf seine Leistung, denn er hatte sich vorgenommen wie sein großer Bruder, das Sportabzeichen zu schaffen.

Pausen im Schatten

Fee Hakmann ist 19 Jahre jung und gehört der Sportjugend des SC Halen seit 2014 an. Sie ist Abiturientin am Berufskolleg Ibbenbüren, Fachrichtung Freizeitsportleiter,  und spielt erfolgreich in der 1. Damen-Volleyball-Mannschaft. Seitdem sie vierzehn ist, hilft sie beim Betreuen von Kindergruppen, machte ihren Übungsleiterschein, leitet die Kinderturngruppe 4 bis 6 in Halen und ist Kassenwartin im Jugendvorstand. Für sie ist die Ferienzeit optimal geeignet zum Planen und Abnehmen des Sportabzeichens. Ihr Sportabzeichen in Gold hat sie schon fertig. Foto: Erna Berg

Immer wieder legten die Prüflinge Pausen im Schatten ein und wurden von den Betreuern zum Trinken aufgefordert. Zu Mittag stärkten sich alle im Sportlerheim mit heißen Würstchen. Eine Pause, dann fuhren die Erwachsenen mit den Teilnehmern zum Schwimmen nach Westerkappeln. Eigentlich hatten sie schon alle Anforderungen erfüllt, aber „Schwimmen gehört bei uns dazu, denn es kommen immer wieder neue Kinder dazu, die zeigen müssen, dass sie 50 Meter schwimmen können“, betonte Ina Michels. Da konnten der ganze Sand und Schweiß abgeduscht werden und die Eltern ihre sauberen und erfolgreichen Kinder am Nachmittag in Halen wieder abholen, drei mit Silber, vier mit Gold.


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