Spielplatz ab Dienstag gesperrt Arbeiten zur Schulhofsanierung in Büren gestartet

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Lotte. Mit dem Aufbaggern des Kanals für die Regenwasserentsorgung auf der Richard-Eberlein-Straße bis zum Schulhofzaun haben am Montagmorgen die Arbeiten zur Neugestaltung des Schulhofs an der Regenbogenschule in Büren begonnen. Bis zum Ende der nächste Wochen beginnenden der Sommerferien soll der neue Pausenhof und Spielplatz der Grundschule weitgehend fertig sein.

Den Fahrplan für die Arbeiten besprachen vergangenen Montag vor Ort Jörg Stork vom Bauamt der Gemeinde Lotte, Volker Westerhaus und Nicola Böhler vom Ingenieurbüro Westerhaus aus Bramsche sowie Patrick und Reinhard Stermann von der Pflasterbaumanufaktur. Die problematische Entwässerungssituation hat die rund 370000 teuere Schulhofsanierung überhaupt erst erforderlich gemacht. Im ersten Bauabschnitt werden also Regenwasserkanal und auch einige Schmutzwasseranschlüsse erneuert: „Wegen des Wurzeleinwuchses verwenden wir PE-HD-Rohre“,sagte Stork und erklärte: „Das sind Polyäthylen-Rohre hoher Dichte.“ In dieser Woche ist das Stück bis zum Schulgelände dran.

Abbruch und Entsorgung

Mit dem Aufnehmen und Entsorgen der schadstoffbelasteten Schwarzdecke und dem Abtragen des Erdwalls wolle man erst dann beginnen, wenn kein Schulbetrieb mehr ist: „Das wollten wir nicht machen, wenn die Kinder da sind“, erläuterten Stork und Stermann senior, warum die Arbeiten eine Woche später als ursprünglich mal angedacht begonnen wurden. Am Dienstag Woche starten jetzt die Abbruch- und Entsorgungsarbeiten. Dann wird auch der gesamte Schulhof einschließlich Spielplatz gesperrt, dafür aber voraussichtlich die derzeitige Vollsperrung der Richard-Eberlein-Straße zwischen Heideweg und Schulstraße/Berliner Platz wieder aufgehoben.

Pflaster und Rindenmulch

Von der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) bis zur Turnhalle am Heideweg wird die gesamte Freifläche erneuert. Ist die neue Kanalisation fertig, wird gepflastert. Nur im Bereich des Spielplatzes wird auch der künftige Bodenbelag aus Rindenmulch bestehen. Der Wall wird aber nicht wieder aufgeschüttet.

Wie Nicola Böhler und Patrick Stermann erläuterten, wird der größte Teil des Areals mit „nuancierten“ Pflastersteinen ähnlich wie auf dem Berliner Platz gestaltet. Mit anthrazitfarbenen Pflastersteinen abgegrenzt wird die Ballzone vor der OGS mit einfarbigem Bolzplatz. Basketball-und Volleyballfeld daneben erhalten wie der Hauptplatz „nuanciertes“ Pflaster.

Kontaminiertes Altmeterial

Die Kanalbauarbeiten sind mit rund 60000 Euro netto, also im Endeffekt etwa 70000 Euro, noch der geringste Kostenfaktor. Mit rund 150000 Euro schlagen die Pflasterarbeiten und mit 110000 die Entsorgung des kontaminierten Altmaterials zu Buche. Hinzu kommen für die Abbrucharbeiten.

Alle Beteiligten sind zuversichtlich, dass der neue Schulhof rechtzeitig zum Ferienende und zum Beginn des neuen Schuljahres fertig ist. „Bis auf Restarbeiten“, so

Planer und Ausführende.


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