Startschuss für den Endausbau „Zum Attersee“ in Wersen bis Ende Juli gesperrt

Von Angelika Hitzke

Jetzt geht’s los: Seit Montag ist die Straße „Zum Attersee“ in Wersen zwischen Bringenburg und Hoher Esch voll gesperrt. Bis Ende Juli wird dieser Abschnitt komplett neu ausgebaut. Foto: Angelika HitzkeJetzt geht’s los: Seit Montag ist die Straße „Zum Attersee“ in Wersen zwischen Bringenburg und Hoher Esch voll gesperrt. Bis Ende Juli wird dieser Abschnitt komplett neu ausgebaut. Foto: Angelika Hitzke

Lotte. Die Baustelle ist eingerichtet, jetzt geht es los: Die Straße „Zum Attersee“ wird zwischen „An der Bringenburg“ und „Hoher Esch“ endausgebaut. Fertigstellung soll Ende Juli sein.

Am Montagmorgen rückten Bagger und Baustellenfahrzeuge an. Mitarbeiter der Firma Dieckmann Bauen + Umwelt nahmen letzte Vermessungen vor und ließen noch etliche Anwohner passieren, bevor der rund 200 Meter lange Ausbauabschnitt für den Durchgangverkehr voll gesperrt wurde. Auch die Anlieger müssen bis zum Ende Umwege in Kauf nehmen und zeitweise mit Behinderungen auf den Grundstückszufahrten rechnen.

Die Straße gehört zur Tempo-30-Zone und wird auf mit einer Gesamtbreite von 8,12 Meter mit einer 6,50 Meter breiten Asphaltfahrbahn und einem 1,50 Meter breiten gepflasterten Hochbord-Gehweg auf der Südwestseite ausgebaut. Dazu kommt nach Auskunft von Bauamtsmitarbeiter Jörg Stork eine zwölf Zentimeter breite Winkelstütze zum nordöstlich verlaufenden tiefen Graben hin. Ein Radweg ist nicht vorgesehen, weil der Platz dafür fehlt.

Den verkehrsberuhigten Charakter der ausgewiesenen Tempo-30-Zone unterstreichen sollen zwei niedrige Aufpflasterungen in voller Breite, die mit 20-Zentimeter-Rampensteinen abgesetzt werden.

Die Straße muss in diesem Abschnitt wegen nicht ausreichender Stärke, Tragfähigkeit und Frostsicherheit komplett neu aufgebaut werden, das heißt, Unter- und Oberbau müssen zunächst entfernt und dann neu und stärker aufgebaut werden. Da außerdem die ursprünglich vorgesehene Fahrbahnbreite von 5,75 Meter für den erforderlichen landwirtschaftlichen Verkehr nicht ausreicht, wird sie jetzt 75 Zentimeter breiter, was den Ausbau um rund 60000 Euro verteuert. Insgesamt muss die Gemeinde nun also rund 245000 dafür ausgeben.