Mettingens blutleerer Auftritt Büren verliert in Saerbeck 0:3

Von Thomas Wägener

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Der SV Büren um Mannschaftskapitän Nico Schlegel (am Boden) hatte beim 0:3 in Saerbeck einen schweren Stand. Foto: Rolf GrundkeDer SV Büren um Mannschaftskapitän Nico Schlegel (am Boden) hatte beim 0:3 in Saerbeck einen schweren Stand. Foto: Rolf Grundke

Lotte. In der Kreisliga A haben sowohl der SV Büren (0:3 bei Falke Saerbeck) als auch Eintracht Mettingen (0:4 bei Brukteria Dreierwalde) erfahren müssen, dass die Topteams ihnen noch ein gutes Stück voraus sind.

Falke Saerbeck - SV Büren 3:0 (2:0)

Nach einer individuellen Fehlerkette ging Saerbeck in Führung (15.). Kai Hartmann wäre beinahe der Ausgleich gelungen, den die Falken mit vereinten Kräften verhindern konnten. In der 39. Minute lag die Kugel ein zweites Mal im Netz der Gäste, deren Torwart wegrutschte und so den Einschlag nicht verhindern konnte. Pech hatte Lukas Immig, dessen Schuss der Falke-Keeper an den Pfosten lenken konnte. Nach dem Wechsel schienen die Gäste nicht mehr richtig an die Wende zu glauben. Spätestens nach dem 0:3 (58.) nach einem langen Ball und einer Kopfballverlängerung, war der Rückstand dann endgültig zu groß. Bürens Trainer Marcel Czichowski sprach von einer verdienten Niederlage, da sein Team hinten Geschenke verteilt und vorne die Chancen nicht genutzt habe.

Brukteria Dreierwalde - Eintracht Mettingen 4:0 (2:0)

Der Eintracht schien von Beginn an die mentale Frische zu fehlen. Der routinierte Gegner nutzte einen Ballverlust auf Mettingens rechter Abwehrseite und kam mit einer sehenswerten Einzelleistung und einem Lupfer zum 1:0 (17.). Kurz danach hatten Nicolas Reimanns und Maurice Richter eine Doppelchance zum Ausgleich. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld der Eintracht schlugen die Gastgeber in der 32. Minute ein zweites Mal zu. Nach der Pause wurde es aus Sicht der Mettinger zwar etwas besser, zu gefährlichen Aktionen kam es aber nicht mehr. Stattdessen erhöhte Dreierwalde in der 70. und 89. mit zwei Kontern zum Endstand von 4:0. „Das ist nicht das, was wir uns vorstellen“, fand Eintracht-Coach Tobias Stenzel, der von einem blutleeren Auftritt seiner Truppe sprach, nach dem Schlusspfiff deutliche Worte.


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