Mit Lieblingsbüchern übernachtet Gespensterschabernack in der Kinderland-Kita Lotte

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Lotte. Große Aufregung bei 14 jungen Besuchern in der Alt-Lotter Kinderland-Kita: Kita-Gespenst Kunibert hatte die Bücherschatzkiste versteckt. Das gehörte zum Programm der Lesenacht mit Übernachtung in der Kita.

Um 18 Uhr waren am Freitagabend auch Hayley und Sára mit Sack und Pack in der Kita angekommen. „Ich habe zwei Kuscheldecken und meinen Kuschelhund ,Keks‘ mitgebracht“, beschrieb Hayley ihre Übernachtungsausrüstung. „Ich habe auch zwei Kuscheldecken dabei und meine Kuscheltiere Pony und Teddy“, erzählt Sára. Beide waren guter Dinge. Sie dachten gar nicht daran, nach Hause gehen zu wollen.

Kita-Gespenst Kunibert treibt Schabernack

Gemeinsam hatten sie und die anderen Kinder zwischen vier Jahren und „Wackelzahnalter“ – die zukünftigen Erstklässler heißen in der Kinderland-Kita „Wackelzähne“ – abends mit den Erzieherinnen Katharina Pieper, Saskia Krischke und Leiterin Sabrina Ostkamp gegessen. Dann war die Bücherschatzkiste plötzlich verschwunden, die Kiste in der jedes Kind sein Lieblingsbuch hineingelegt hatte – ein Schatz, in dem sie vorm Einschlafen mit Taschenlampenlicht noch schmökern wollten.

Fahndung nach der Schatzkiste

Groß waren die Entrüstung und der Eifer, mit dem nun die Suche in der gesamten Kita startete. Taschenlampenlichtkegel erhellten dunkle Räume, die die Kinder mit wachen Blicken absuchten. Der Erfolg ließ ein wenig auf sich warten.

„Wir haben die Kiste endlich hinter dem Forscherschrank gefunden“, berichtete Sára erleichtert. Folglich konnte sie im Schlafanzug im Buch „Tinkerbell und die Legende vom Nimmerbiest“ lesen. Sie kann schon lesen und freut sich auf die Schule im Sommer. Hayley ist auch i-Mädchen und hatte ein „Dragons“-Abenteuerbuch mit dem Helden „Hicks“ mitgebracht. Zahnbürsten gehörten nicht ins Gepäck. „Die haben wir doch hier im Kinderland“, kommentierte Hayley die Frage.

Kuscheltiere, Matratze und Bettzeug

Gegen 21 Uhr waren alle bettfertig. Kein Kind hatte bis dahin Heimweh bekommen. Hopsen auf den Matratzen und rumfunzeln mit Taschenlampen waren beliebte Beschäftigungen – und natürlich blättern in der geschätzten Gute-Nacht-Literatur, eingekuschelt unter der Bettdecke oder im Schlafsack, wie eine kleine Raupe im Kokon. Aufmerksam hörten die Übernachtungsgäste immer wieder Katharina Pieper zu, die im Vorlesesessel Lieblingsgeschichten der Kinder las.

„Wir übernachten alle 17 in der Gruppe ,Riesengroß‘. Da haben die Kinder, von denen einige mit schwerem Gepäck angereist sind, ihre Matratzen, Bettzeug oder Schlafsäcke hingelegt“, berichtete Sabrina Ostkamp gut gelaunt. „Und am Samstag nach dem gemeinsamen Frühstück holen die Eltern ihre Kinder wieder ab“, ergänzte Katharina Pieper lächelnd. Das Wiedersehen war freudig, mit müden Kindern, die aber jede Menge zu erzählen hatten.


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