Mettingen spielt Halverde müde Kreisliga A: Bürens Aufholjagd bleibt erfolglos

Von Thomas Wägener

Marius Moormann (rotes Trikot, im Vordergrund), war einer der Aktivposten beim hochverdienten 2:0-Sieg von Eintracht Mettingen gegen den SV Halverde. Foto: Rolf GrundkeMarius Moormann (rotes Trikot, im Vordergrund), war einer der Aktivposten beim hochverdienten 2:0-Sieg von Eintracht Mettingen gegen den SV Halverde. Foto: Rolf Grundke

Lotte. In der Kreisliga A hat der SV Büren trotz starker zweiter Halbzeit eine bittere 1:5-Niederlage gegen Tecklenburg einstecken müssen. Derweil feierte Eintracht Mettingen gegen Halverde den zweiten 2:0-Sieg in Folge.

SV Büren - TGK Tecklenburg 1:5 (0:2)

„Mit der Art und Weise, wie wir uns zurückgekämpft und auch Fußball gespielt haben, bin ich vollauf zufrieden“, sagte Bürens Trainer Marcel Czichowski. Die erste Halbzeit hätten seine Schützlinge allerdings verschlafen, befand der Coach. So lagen die Gastgeber durch zwei individuelle Fehler (7. und 24.) zur Pause verdient hinten. Mit dem Anpfiff der zweiten Hälfte blies Büren dann zur Aufholjagd. Durch Mergim Selimi, dem in der 47. Minute nach einem schönen Spielzug aus spitzem Winkel der Anschluss gelang, drückte sich das auch schnell im Ergebnis aus.

Danach war Büren am Drücker, hatte aber Pech, dass Selimi, Nico Schlegel und Tobias Poppe am Aluminium scheiterten. Auch von einer Roten Karte für Eduard Keib wegen Nachtretens (72.) ließen sich die Gastgeber nicht beirren. In der 76. Minute versenkte Tecklenburg dann einen Strafstoß im Nachschuss zur erneuten Zwei-Tore-Führung, zuvor konnte Bürens Schlussmann Nick Gumenschaimer noch parieren. Auch in der schier aussichtslosen Situation mit einem Mann weniger und dem Spielstand von 1:3 gab sich Büren nicht auf, kassierte durch einen Konter (85.) und einen weiteren individuellen Fehler (89.) aber noch zwei weitere Gegentore.

Eintracht Mettingen - SV Halverde 2:0 (0:0)

Die Eintracht brauchte lange Geduld, um den Abwehrriegel Halverdes zu knacken. Mettingen konnte relativ unbehelligt sein Spiel aufziehen, zielte aber im ersten Spielabschnitt im Abschluss zu ungenau. Kurz vor der Pause hätte es um ein Haar dann die kalte Dusche gegeben. Bei einem der wenigen Konter rettete Eintracht-Schlussmann Daniel Pelzel stark.

Es dauerte bis zur 72. Minute, ehe Mettingen gegen zunehmend müde wirkende Gäste durch Nicolas Reimann nach Hereingabe von Nico Schröer hochverdient in Führung ging. Mit einem Linksschuss in den Winkel aus der Halbposition packte Florian Lagemann den Sieg nach Vorarbeit von Marlon Esch drei Minuten vor dem Ende endgültig in trockene Tücher.