Besucherscharen am Samstag Osterleuchten in Alt-Lotte zündet im dritten Anlauf

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Lotte. Zu vier öffentlichen Osterfeuern waren die Bürger in der Gemeinde Lotte eingeladen, um nach geschätzter Tradition in geselliger Runde die Wintergeister zu vertreiben.

Zum ersten Mal beim dritten „Osterleuchten“ waren die freiwilligen Feuerwehrleute in Alt-Lotte am Karsamstag sehr zufrieden mit dem Besucherzuspruch. Schnell war bereits am frühen Abend die Stockbrotbackstation auf dem Platz vorm Gerätehaus umlagert. Zusehends füllte sich der Platz mit ganz junger und älterer Bevölkerung.

Tolle Resonanz beim dritten Versuch

„Ich freue mich total, dass das ,Osterleuchten‘ diesmal so gut angenommen wird und dass das, was wir vor zwei Jahren begonnen haben, beginnt zu funktionieren. Sicher hat auch die Handzettelaktion dazu beigetragen, dass es heute Abend so gut funktioniert. Wir möchten erreichen, dass sich die Veranstaltung etabliert“, sagte Mitorganisator Sebastian Kutz überaus zufrieden.

Nach den Vorgängerveranstaltungen hatte sich Skepsis breit gemacht. „Wenn es diesmal nicht geklappt hätte, hätten wir kein ,Osterleuchten‘ mehr organisiert“, räumte Mitorganisatorin Nicole Steinke-Janikulla zufrieden ein.

Ausflugsziel für alle Generationen

Zu den frühen Gästen, weil sie ihre jungen Enkel dabei hatte, gehörte Renate Fortmeyer aus Osterberg. „Es ist schön, dass die Feuerwehr dieses Angebot ausrichtet. Das spricht viele Familien an und ist ein Treffpunkt für alle“, fasste sie ihre Eindrücke zusammen. Etliche Kilo Teig ließen sich die Besucher schmecken. Die Rohlinge gab es für eine kleine Spende zugunsten der Jugendwehr.

Allein vier Kilo hatte Bettina Viertel zubereitet. Lottes Jugendfeuerwehrwart Julian Birkenkämper und seine Stellvertreter Brandon Wheeler und Marc Averwerser waren gleichfalls zufrieden. Birkenkämper hatte elf Kilo Teig auch für die „Osterflammen“ der Wehr am Sonntag in Wersen in petto. Am Grillstand hatten die Alt-Lotter Feuerwehrleute den Dreh raus und reichten auch etliche Currywürste mit selbst hergestellter Soße über den Tresen.

Begeistert stromerten auch die ganz Kleinen, wie Maja und Maxim, über den Platz – immer auf der Suche nach Interessantem und immer im Blick der Eltern. Größere Kleine kletterten in die Feuerwehrfahrzeuge. Die Wehr hatte nämlich auch „Feuerwehr zum Anfassen“ für alle auf dem Programm.

Demonstration von Rauchmelder bei Kinderzimmerbrand

Im Gerätehaus erklärten und zeigten die Helfer beim Kinderzimmerbrand in einem „Brandhaus“-Modell, dass Rauchmelder Leben retten.

Bei einbrechender Dunkelheit genossen die Besucher das heimelige Feuer im Freien oder zogen sich in die teils leer geräumte Gerätehalle zurück. „Das ist bei uns ein nicht zu unterschätzender Vorteil: Wir können bei Regen ins Trockene ausweichen“, hob Kutz heraus. Das war in Alt-Lotte diesmal aber nicht erforderlich.


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