Glühwein gegen die Kälte Osterfeuer in Büren, Wersen und Halen

Von Jannik Zeiser


Lotte. Zahlreiche Besucher zog es am Ostersonntag zu den Osterfeuern in Büren, Wersen und Halen. Angesichts der kühlen Temperaturen war es dabei von Vorteil, nah am Feuer zu stehen – oder warm angezogen zu sein. Bei manchen half auch Glühwein.

Wie im vergangenen Jahr hatte der SV Büren ein umfangreiches Nachmittags- und Abendprogramm organisiert, das um 16 Uhr mit den Osterspielen losging. Beim sogenannten Chaosspiel galt es, Ostereier auf dem Sportgelände zu finden und anschließend kleine Aufgaben zu erfüllen. Die Teilnehmerteams setzten sich vornehmlich aus Familien und Kinder-Freundesgruppen zusammen. „Zehn Teams haben insgesamt mitgemacht“, so der Jugendvorsitzende Philipp Deininger. Somit wurden die Osterspiele in ihrem zweiten Jahr gut angenommen. Das anschließende Osterfeuer verlief ebenfalls zur Zufriedenheit der Bürener. „Ich schätze, zu den besten Zeiten waren 200 Leute hier auf dem Platz“, sagte Deininger. Man habe sogar Bier nachholen müssen.

Freiwillige Feuerwehr Wersen

In Wersen entfachte die Freiwillige Feuerwehr gleich mehrere Feuerkörbe sowie eine große Feuerschale vor ihrem Gerätehaus. Da sich dieses nach dem Brand in 2017 noch in der Sanierung befindet, gestaltete sich die Organisation in diesem Jahr ein wenig aufwendiger, wie Löschzugführer Florian Feist erzählte. So war es nötig, einen Toilettenwagen bereitzustellen. Fließendes Wasser kam nur aus dem Hydranten. „Dass das trotzdem alles so gut geklappt hat, ist dem Einsatz der ganzen Mannschaft zu verdanken“, hob Feist hervor.

Besonders bei Kindern beliebt war in Wersen das Stockbrotbacken – ein Vorteil des vergleichsweise kleinen Feuers, hier konnten sich die Besucher nah heranwagen.

SC Halen

In Halen organisieren schon seit langem die Alten Herren des SC Halen das Osterfeuer am Sportplatz; in diesem Jahr lockte das wieder viele Besucher an. Gegen die Kälte hielten die Halener sogar Glühwein bereit und wärmten ihr Vereinsheim mit Heizlüftern auf. „Es sind viele Familien mit Kindern hier“, erzählte der Vereinsvorsitzende Gerd Sies. Das Holz für das Feuer hatten die Alten Herren zuvor aus der Umgebung zusammengetragen. Auch alte Tannenbäume fütterten den Haufen.