Büren-Partie kurzfristig abgesagt Mettingen unter Wert geschlagen

Von Thomas Wägener

Mettingens Marius Moormann (Mitte) wird beim 0:4 gegen Hörstel vom gegnerischen Torwart und einem Abwehrspieler am Torschuss gehindert. Foto: Rolf GrundkeMettingens Marius Moormann (Mitte) wird beim 0:4 gegen Hörstel vom gegnerischen Torwart und einem Abwehrspieler am Torschuss gehindert. Foto: Rolf Grundke

Lotte. In der Kreisliga A hat Eintracht Mettingen trotz guter Leistung eine 0:4-Niederlage gegen Aufstiegsaspirant SC Hörstel hinnehmen müssen. Die Partie des SV Büren beim VfL Ladbergen wurde unmittelbar vor dem Anpfiff wegen zu starken Windes abgesagt.

Eintracht Mettingen - SC Hörstel 0:4 (0:1)

Beide Teams agierten von Beginn an mit offenem Visier, weshalb sich ein sehr attraktives Spiel mit viele Großchancen auf beiden Seiten entwickelte. Mettingen scheiterte speziell im ersten Durchgang mehrfach am glänzend aufgelegten Gäste-Torwart. Dem 0:1 nach 40 Minuten ging eine Standardsituation voraus. Die Hausherren konnten nicht weit genug klären, sodass Hörstel den zweiten Ball von außen in den Strafraum flanken und aus fünf Metern einköpfen konnte. Nach dem Seitenwechsel machte Mettingen die erste Viertelstunde mächtig Druck, nutzte aber weiterhin seine Möglichkeiten nicht. Das bestrafte Hörstel in der 57. Minute per Konter eiskalt. Auch nach dem 0:2 gab für die Eintracht durchaus Möglichkeiten zum Anschluss. Mit zwei weiteren schnellen Gegenangriffen in der 74. und 79. Minute machte Hörstel den Sack dann endgültig zu. Danach konzentrierte sich Mettingen darauf, den Schaden in Grenzen zu halten, während Hörstel das Resultat verwalten wollte. Somit blieb es beim nicht unverdienten, aber deutlich zu hoch ausgefallenen, Auswärtssieg. „Die Qualität in der Offensive hat heute den Ausschlag gegeben“, so das Fazit von Mettingens Trainer Tobias Stenzel.

VfL Ladbergen - SV Büren abgesagt

Kuriosität in Ladbergen: Nachdem beide Mannschaften in den letzten Zügen ihres Aufwärmprogramms waren, entschied sich der Schiedsrichter, die Partie wegen zu starken Windes nicht anzupfeifen. Für Bürens Trainer Marcel Czichowski war die Entscheidung zwar nachvollziehbar, denn es sei schon sehr windig gewesen, allerdings hätte sich Bürens Übungsleiter eine frühzeitigere Absage gewünscht, denn seine Bedenken habe der Schiedsrichter ihm schon rund eine Dreiviertelstunde vor dem Anpfiff mitgeteilt, berichtete Czichowski. So mussten die kurz vor dem geplanten Anstoß eingetroffenen Fans der Gäste ebenso unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren wie die Bürener Mannschaft. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.