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Zwei Menschen schwer verletzt Auto bei Unfall auf A30 zerquetscht

Bei einem Unfall auf der A30 sind gestern Nachmittag zwei Personen schwer verletzt worden. Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz. Die Autobahn wurde in beide Richtungen gesperrt. Foto: Frank KlausmeyerBei einem Unfall auf der A30 sind gestern Nachmittag zwei Personen schwer verletzt worden. Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz. Die Autobahn wurde in beide Richtungen gesperrt. Foto: Frank Klausmeyer

fk Lotte. Bei einem Unfall in einer Baustelle auf der A30 bei Osnabrück sind gestern zwei Menschen schwer verletzt worden.

Ein Dutzend Feuerwehrleute, Notärzte und Sanitäter kämpfte um das Leben zweier Menschen. Erst nach etwa einer Stunde hatten die Rettungskräfte den Mann und die Frau aus dem völlig zerstörten Auto befreit. Die beiden waren schwer verletzt, aber sie lebten. „Ein Wunder“, meinte einer der vielen Helfer beim Blick auf das Fahrzeugwrack.

Ereignet hatte sich der Unfall gegen 13.15 Uhr auf der Autobahn 30 zwischen der Abfahrt Lotte und der Anschlussstelle Hasbergen-Gaste. In einer Baustelle war der Verkehr zum Stehen gekommen. Ein 54-jähriger Autofahrer aus dem Kreis Steinfurt stoppte mit seinem Fahrzeug hinter einem Lastzug. Von hinten nahte ein weiterer Lastwagen mit Anhänger.

Nach Angaben eines Polizeisprechers war dieser viel zu schnell unterwegs und raste in das Stauende. Die Insassen des Autos aus dem Kreis Steinfurt hatten keine Chance. Ihr Auto wurde zwischen den Lastwagen eingequetscht, der Wagen dabei bis auf die Hälfte seiner Länge zusammengedrückt.

Der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Osnabrück musste den Pkw komplett auseinanderschneiden, um den 54-jährigen Fahrer und seine 49-jährige Beifahrerin aus dem Wrack zu befreien. Vier Notärzte und Rettungswagen waren im Einsatz. Auch ein Rettungshubschrauber wurde angefordert.

Die beiden verletzten Fahrzeuginsassen wurden in ein Osnabrücker Krankenhaus gebracht. Der Unfall kurz hinter der Auffahrt Lotte/Westerkappeln sorgte für ein Verkehrschaos. Die Autobahn wurde in beide Fahrtrichtungen gesperrt, der Verkehr staute sich jeweils mehr als fünf Kilometer zurück. Auch auf der A1 Richtung Bremen ging zeitweise gar nichts mehr.

Die Fahrbahn Richtung Niederlande wurde um 15 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. Die Sperrung in Richtung Hannover dauerte bis zum frühen Abend an.

Die Polizei sperrte die Unfallstelle und leitete den Verkehr weiträumig um. Polizeisprecher Klaus Laackmann bezifferte die Höhe des Sachschadens auf rund 40000 Euro.


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