RVM mahnt zur Vorsicht Fahrplan der Güterzüge auf der Tecklenburger Nordbahn

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Kieszüge wie dieser werden ab dem 12. März bis Mitte April wieder über die Trasse der Tecklenburger Nordbahn rollen. Foto: RVMKieszüge wie dieser werden ab dem 12. März bis Mitte April wieder über die Trasse der Tecklenburger Nordbahn rollen. Foto: RVM

Rheine/Westerkappeln/Lotte/Osnabrück. Die Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) informiert über den Fahrplan der Güterzüge, die ab Montag, 12. März, wieder über die Trasse der Tecklenburger Nordbahn (TNB) rollen und mahnt zur Vorsicht.

2013 wurde es ruhig auf der Nordbahnstrecke zwischen Rheine und Osnabrück. Der Güterverkehr ins Kieswerk Spelle ruhte. Er fuhr fortan von Rheine aus die Strecke der Deutschen Bahn über Ibbenbüren nach Spelle. Ab dem 12. März rollen sie vorübergehend wieder über die TNB-Strecke, wie die RVM mitteilt. Bedingt durch Bauarbeiten im Bahnhof Rheine werden mit Kies beladene Züge aus Sachsen-Anhalt bis Mitte April ab Osnabrück über Lotte, Westerkappeln, Mettingen und Recke umgeleitet. Dabei werden nach RVM-Angaben jede Woche bis zu vier Züge mit reduzierter Geschwindigkeit zwischen 15 und 50 Km/h in Richtung Rheine und wieder zurück fahren.

Der Fahrplan

Folgende Abfahrtzeiten sind jeweils vorgesehen: Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag, jeweils 20.30 Uhr Abfahrt in Osnabrück, Ankunft in Rheine 23 Uhr. In Rheine fahren die langen Güterzüge an den selben Wochentagen um 16.30 Uhr ab und erreichen ihr Ziel in Osnabrück um 19 Uhr.

Vorsicht an Bahnübergängen

Nachdem über einige Jahre der Zugverkehr ruhte, mahnt die RVM alle Verkehrsteilnehmer zu besonderer Vorsicht an den Bahnübergängen. „Jeder Straßenverkehrsteilnehmer muss vor dem Überqueren der Gleise sicherstellen, dass sich kein Zug nähert“, empfiehlt Johann Ubben, Bereichsleiter RVM-Eisenbahn. Zur Sicherheit sind alle Bahnübergänge mit Andreaskreuzen gekennzeichnet, Züge haben hier absoluten Vorrang. Stärker genutzte Bahnübergänge seien zusätzlich mit Ampeln, Schranken oder Umlaufsperren ausgestattet. „An weniger stark befahrenen Straßen muss sich jeder selbst einen Überblick verschaffen, bevor er die Gleise betritt“, mahnt die RVM. Nur wenn kein Zug zu sehen und zu hören ist, darf das Gleisbett überquert werden. Die Güterzüge werden sich – manch ein Anwohner wird sich ungern erinnern – mit Pfeifen bemerkbar machen. Es kann zu längeren Wartezeiten an den Bahnübergängen kommen.

Die RVM weist darauf hin, dass kurzfristige Änderungen des Fahrplans möglich sind.


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