Sonntagstreff in der Arche Zusammen ist man in Lotte weniger allein

Von Luisa Kiskemper

Zum Sonntagstreff für Alleinstehende kommen vor allem Frauen ins Gemeindehaus Arche. Foto: Luisa KiskemperZum Sonntagstreff für Alleinstehende kommen vor allem Frauen ins Gemeindehaus Arche. Foto: Luisa Kiskemper

lki Lotte. Am Sonntagnachmittag zusammen Kaffee trinken, reden und dabei noch unterhalten werden: das bietet der Sonntagstreff. Am vergangenen Sonntag mit „Seelenfeuer – Musik, die gut tut!“.

Immer am dritten Sonntag im Monat findet von 14.30 bis 17 Uhr im großen Saal der Arche, dem Gemeindehaus in Lotte, das Sonntagstreffen statt. Hierbei handelt es sich nicht um eine kirchliche Veranstaltung, obwohl die Räumlichkeiten von der Kirche gestellt werden. „Der Pastor schaut zwar öfter mal vorbei, aber dann ganz weltlich,“ erzählt Rentnerin Erika Kettelmann.

10 Jahre Sonntagstreff

Vor zehn Jahren entstand der Sonntagstreff, welcher explizit für alleinstehende Menschen gedacht ist. Angefangen hat alles ganz klein. „Zu den ersten Treffen kamen zuerst nur 14 Personen“, beschreibt Kettelmann. Mittlerweile füllt sich der große Saal in dem Gemeindehaus mit bis zu 50 Menschen. Obwohl auch Männer eingeladen sind, erscheinen meistens nur Frauen zum Sonntagstreff. „Frauen nehmen dieses Angebot einfach besser an, sie sind aktiver und offener,“ fügt Irmgard Hornung hinzu.

Musik für die Seele

Jedes Treffen wird durch ein neues Programm geleitet. Am Sonntag war die Musikerin Andrea Thalmann mit ihrem Programm „Seelenfeuer – Musik, die gut tut!“ zu Gast. Ihre Coverlieder erzählen Geschichten aus dem Leben, die Hoffnung machen sollen. „Musik ist für mich wie Medizin,“ erklärt Thalmann. Je nach Stimmungslage, könne sie trösten, aber auch Freude spenden. „Deshalb spreche ich gerne von einer musikalischen Hausapotheke.“

In ihrem „Erste-Hilfe-Koffer“ hatte sie für die Zuhörerinnen unter anderem Lieder von Sefora Nelson und Rolf Zuckowski mitgebracht. Im Anschluss trug Thalmann kurze Geschichten und Gedichte vor, die auf das nächste Lied einstimmten.

Jubiläumsfeier im Herbst

Die Gründerinnen Ingrid Borgmeier, Helga Spellmeyer und Irmgard Marquardt freuen sich auf die Jubiläumsfeier im Herbst und hoffen auf viele weitere Treffen.