Après-Ski-Party Schneegestöber am Halener Schützenhaus

Von Jannik Zeiser


Lotte. Einen Skilift hat in Halen noch niemand gesehen – eine Schneekanone am Samstag dagegen schon. Der Schützenverein Halen hat zum vierten Mal eine Après-Ski-Party auf die Beine gestellt und konnte sich dabei auf die tatkräftige Unterstützung des gesamten Vereins verlassen.

Den Anfang machte am Nachmittag die Kinderparty: Bei unterschiedlichen Spielen wie „Schneemannschieben“, Kinderschminken und Skispringen kam gute Laune auf. Mehr als 40 Kinder kamen zum Vorplatz des Schützenhauses. Sogar einen attraktiven Preis konnten die Veranstalter ausschreiben: Einen originalen Fußball aus einem Spiel der Sportfreunde Lotte – gespendet von der Mannschaft selbst. Beim Skispringen an der Wii-Konsole errang der neunjährige Luca Schleck diese Trophäe.

Ein-Euro-Party am Abend

Am Abend ging das Programm mit einer Ein-Euro-Party für die Erwachsenen weiter. Dabei zeigte sich: Das Flair einer Wintersportstätte lässt sich auch im westfälischen Flachland nachempfinden. Das achtköpfige Organisationsteam hatte keine Mühen gescheut, das Areal ums Schützenhaus so winterlich wie möglich zu gestalten. Gleich am Eingang stach der „Eisberg“ hervor, den die Schützen gebaut hatten: Ein mit weißer Folie bespannter Bogen durch den hindurch die Gäste das Winterdorf betreten konnten. Schneekanonen ließen in regelmäßigen Abständen weiße Flocken herunterschneien – eher ein Schaum als echter Schnee, der Effekt aber überzeugte. Dazu betrieben die Schützen Getränkestände und einen Imbiss und luden zu Spielen wie dem „Bierkrugschieben“ ein. Freigetränke winkten denjenigen, die einen Bierkrug über ein Spielfeld auf eine Markierung stoßen konnten. Dekorativ wirkten darüber hinaus aufgestellte Schneemänner und Schlitten.

Liebe zum Detail kommt gut an

„Wir wollen die Party gerne jedes Jahr ein wenig steigern“, erzählten Kerstin Gather und Sascha Schild aus dem Organisationsteam. Dass dies gelinge, liege an der tollen Unterstützung der Halener Schützengemeinschaft, die bereit sei, ungezählte Arbeitsstunden zu investieren.

Bei den Gästen kam die Liebe zum Detail augenscheinlich gut an; sogar Besucher aus Osnabrück waren mit der Bahn angereist. Ein Gast aus Wersen stellte fest: „Das ist wirklich toll hier. Man sieht, dass die Veranstalter sich viel Mühe geben. Deshalb sind wir nach unserem Besuch im letzten Jahr gerne wiedergekommen.“