„Hurra, wir leben noch“ Awo Lotte wird 50 – Feier Ende April im Haus Hehwerth

Von Ursula Holtgrewe

Fürs 50-Jährige im April hat der Alt-Lotter Awo-Vorstand Susanne Haslöwer (von links), Marianne Schröer, Klaus Kunde und Anke Siek einiges vor. Foto: Ursula HoltgreweFürs 50-Jährige im April hat der Alt-Lotter Awo-Vorstand Susanne Haslöwer (von links), Marianne Schröer, Klaus Kunde und Anke Siek einiges vor. Foto: Ursula Holtgrewe

Lotte. Im April 2018 feiert die Alt-Lotter Awo-Familie ihren 50. Geburtstag, zwar nicht stark verjüngt, dafür aber in den Herzen jung geblieben.

„Unsere Awo steht in diesem Jahr sehr gut da“, sagte die Vorsitzende Marianne Schröer bei der Begrüßung einer ansehnlichen Gruppe beim Jahrestreffen im Haus Hehwerth. Und sie rief gut gelaunt: „Hurra, wir leben noch! Im letzten Jahr wurden wir ja schon totgesagt. Aber wir waren nicht tot und sind auch nicht auferstanden.“ Sie dankte allen, die mit Herz und Hand die Arbeit in der und für die Alt-Lotter Awo unterstützt haben.

Mit Herz und Hand für die Awo

„Dass ihr lebt, ist eine wunderschöne Geschichte. Ich glaube, der Verein bleibt bestehen“, stellte Bürgermeister Rainer Lammers in Aussicht. Vielerorts gebe es ein regelrechtes Vereinesterben, in Lotte indes bestehe ein reges Vereinsleben. Der Bedarf an Vereinen wie die Awo sei groß, denn auch ältere Bürger brauchten eine Anlaufstelle, in der sie Geselligkeit pflegen können, betonte Lammers. Er wünschte den Verantwortlichen, dass sie weiterhin ein reges Vereinsleben gestalten und es weitere Mitgliederzuwächse gebe.

Dazu Marianne Schröer: „Wir haben in diesem Jahr bereits zwei neue Mitglieder aufgenommen. Das Jahr hat erst begonnen und ich hoffe, dass wir weiterwachsen werden.“

50-Jähriges im April

Klaus Kunde, zweiter Vorsitzender und Schriftführer, berichtete, dass die Ehrungen für langjährige Treue zur Alt-Lotter Awo nicht bei der Jahreshauptversammlung, sondern bei der Feier zum 50-jährigen Bestehen im Haus Hehwerth am 28. April vorgenommen würden. Dann werde auch der Shanty-Chor auftreten, der jeden Mittwochabend in den Räumen der Awo, im Alten Rathaus an der Bahnhofstraße, probe und sich über jeden Sangesfreudigen freue, erklärte Kunde. „Bei einigem sind wir noch in der Planung fürs Jubiläum und zur Geschichte der örtlichen Awo wird es auch einen Beitrag geben“, verriet er.

Alt-Lotter Awo ist die größte im Kreis Steinfurt

Nach dem traditionellen Kaffeetrinken mit frisch gebackenem Butterkuchen vom Blech und munterem Geplauder als Pause bei der Alt-Lotter Jahresversammlung, berichtete Klaus Kunde über das Vereinsleben. „Wir haben 114 Mitglieder. Damit sind wir auf Grundlage der Einwohnerzahl in Alt-Lotte der größte Ortsverband im Kreis Steinfurt“, stellte er ein wenig Statistik vor.

Gut besucht waren die Frühstücke. Mit fast 40 Personen geriet das Grillfest zur gelungenen Premiere. Andererseits machte er aus seiner Enttäuschung keinen Hehl, dass nach aufwendigen Vorbereitungen fürs Dorffest die Mitgliederresonanz durchaus hätte größer sein können. Der Vorstand sei gern bereit, Mitglieder abzuholen, wenn der Weg in die Begegnungsstätte zu beschwerlich ist, motivierte Kunde, diesen Service anzunehmen.

Shuttleservice zum Bürener Karneval

Der nächste Shuttleservice, dann als Bustransfer, ist am Rosenmontag, 12. Februar, 14.30 Uhr, eingerichtet. Die Alt-Lotter Awo fährt zur Karnevalssitzung der Awo Wersen in der Elly-Heuss-Begegnungsstätte. „Wer Interesse hat mitzufeiern, kommt einfach zum Alten Rathaus“, lud der Awo-Vorstand ein.

Einen tadellosen Kassenbericht mit erfreulichen schwarzen Zahlen trugen Kassiererin Susanne Haslöwer und ihre Co Anke Siek vor.

Geringere Energiekosten

Nach dem nun in der Awo-Begegnungsstätte nur noch LED-Leuchtmittel im Einsatz seien und mit Awo-Kreisverbandsmitteln energieeffiziente Küchengeräte angeschafft worden seien, entstehen rund 20 Prozent weniger Energiekosten, errechnete die Kassiererin.

Als Anregungen nahm der Vorstand aus der Versammlung mit, ab und zu einen Ausflug an den Dienstagen anzubieten, den Besuchsdienst zu 85. Geburtstagen aufleben zu lassen und Besuche bei denjenigen, die im Krankenhaus sind. Der Vorstand will die Anregungen nun prüfen.