Zweite Runde der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Aktionsplan Ziel: Weniger Lärm durch Zugverkehr

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Lärmaktionsplan: Jetzt hat die zweite Runde der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Aktionsplan des des Eisenbahn-Bundesamtes begonnen. Screenshot: Neue OZLärmaktionsplan: Jetzt hat die zweite Runde der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Aktionsplan des des Eisenbahn-Bundesamtes begonnen. Screenshot: Neue OZ

Lotte/Westerkappeln. Die Bahn ist das umweltfreundlichste motorisierte Verkehrsmittel. In ihrer Umweltbilanz hat sie große Vorteile gegenüber anderen Verkehrsträgern – nur bei den Lärmemissionen leider nicht. Das gibt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) zu bedenken.

Die Lärmbelastung durch den Schienenverkehr unter Beteiligung der Öffentlichkeit zu verringern ist Ziel und Aufgabe der Lärmaktionsplanung an den Hauptstrecken, für die seit 2015 das Eisenbahn-Bundesamt zuständig ist.

Wie die Gemeinde Lotte auf ihrer Homepage ( www.gemeinde-lotte.de) mittteilt, hat das Eisenbahn-Bundesamt am 11. Januar den ersten Teil des Lärmaktionsplans (Teil A) veröffentlicht. Er ist im Internet über die Informations- und Beteiligungsplattform www.laermaktionsplanung-schiene.de oder über die Homepage des Eisenbahn-Bundesamtes www.eba.bund.de/lap abrufbar und auf Wunsch auch als Druckversion verfügbar. Der Lärmaktionsplan A ist das Ergebnis der ersten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung. Insgesamt sind in dieser ersten Phase nach Angaben des Bundesamtes rund 38000 Beteiligungen eingegangen.

Am 24. Januar begann die zweite Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung. Noch bis zum 7. März hat die Öffentlichkeit die Gelegenheit, dem Eisenbahn-Bundesamt eine Rückmeldung zu dem Verfahren selbst und zum Lärmaktionsplan Teil A zu geben. Der daraus hervorgehende Lärmaktionsplan Teil B soll Mitte des Jahres 2018 veröffentlicht werden. Die Teile A und B ergeben zusammen den Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken.

Die Informations- und Beteiligungsplattform im Internet ist über die folgende Adresse erreichbar: www.laermaktionsplanung-schiene.de. „Alternativ hierzu können Beteiligungen auch per Post an das Eisenbahn-Bundesamt, Lärmaktionsplanung, Heinemannstraße 6, 53175 Bonn, geschickt werden. Der vom Eisenbahn-Bundesamt hierfür vorbereitete Fragebogen kann über die angegebene Internetadresse heruntergeladen oder postalisch über obenstehende Adresse angefordert werden“, informiert die Gemeinde weiter.

Sie weist darauf hin, dass ein solcher Lärmaktionsplan alle fünf Jahre für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes erstellt wird, um Lärmprobleme und -auswirkungen zu regeln und zu verringern. Eine Haupteisenbahnstrecke ist der offiziellen Definition zufolge ein Schienenweg mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 30000 Zügen pro Jahr. Die gesetzlichen Regelungen finden sich in § 47 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG).

Weitere Informationen unter www.laermaktionsplanung-schiene.de oder unter per E-Mail an: lap@eba.bund.de beziehungsweise der bereits genannten Postadresse.


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