Annahmeschluss ist der 17. Februar Glasfasernetz wird auch in Büren ausgebaut

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In Lotte steht der PoP der Deutschen Glasfaser bereits. Als  (von links) Hans-Georg, Michael Molitor und Ralf Niethmann die Pläne für Lotte präsentierten, musste Büren noch in die Röhre schauen. Foto: Ursula HoltgreweIn Lotte steht der PoP der Deutschen Glasfaser bereits. Als (von links) Hans-Georg, Michael Molitor und Ralf Niethmann die Pläne für Lotte präsentierten, musste Büren noch in die Röhre schauen. Foto: Ursula Holtgrewe

Lotte. So manch ein Bürener Glasfaserfan wird aufatmen: Die Deutsche Glasfaser wird den Ausbau des Netzes in dem Lotter Ortsteil noch in diesem Jahr fertigstellen.

Ermöglicht wurde das durch die zweite Initiative von Verwaltung und DG, Bürener Bürger von der zukunftsfähigen Technik zu überzeugen. Im ersten Anlauf vermochte die Glasfasertechnik die Bürener noch nicht so recht zu überzeugen. Sie waren anscheinend zufrieden mit der Schnelligkeit ihres Internets. Daher fielen sie bei der ersten Ausbauphase in Lotte ganz heraus. Als diese jedoch abgeschlossen war, erkannten auch sie anscheinend den Vorteil der neuen Technik: Eine symmetrische Datenverbindung von derzeit bis zu 200 Megabits pro Sekunde. Soll heißen, gleich große Datenmengen können aus dem Netz herunter und bei Bedarf auch ins Netz hinein geladen werden – und das wesentlich zügiger, als bei anderen Techniken, die auf Kupferkabel zurückgreifen.

Abhängig von freien Kapazitäten

Wann genau in Büren mit dem Ausbau begonnen wird, ist derzeit noch unklar. „Ich gehe davon aus, dass wir in den nächsten Monaten anfangen können. Der Ausbau ist abhängig von freien Kapazitäten“, erklärte Projektleiter Michael Molitor auf Nachfrage. Und, dass derzeit in Ibbenbüren kräftig gebuddelt wird.

Aber auch in Alt-Lotte werden die letzten Hausanschlüsse der spätentschlossenen DG-Kunden verlegt. Solange der Ausbau in Wersen und Alt-Lotte noch nicht abgeschlossen war, konnten sie Bürger überlegen, doch mit der DG einen Vertrag für schnelles Internet abzuschließen.

Suche nach Standort des PoP

„Ich denke, von Alt-Lotte aus geht es in Büren weiter“, gab sich Molitor zuversichtlich. Schritt eins sei dann dort die Suche nach einem geeigneten Standort für einen PoP (Point of Presence), der Hauptverteilerstation.

Seines Wissens seien Leerrohre bereits von Wersen aus verlegt worden, damit nicht noch einmal gebuddelt werden müsse, betonte Molitor. Dort setze sich der Ausbau in Büren straßenweise zu den Anschlussteilnehmern fort.

Beratung noch für drei Wochen im Rathaus

Die Tiefbauarbeiten übernimmt ein Generalunternehmer. „Denkbar ist, dass Büren im Spätsommer ans Netz angeschlossen sein wird“, stellte der Projektleiter in Aussicht.

Verträge können bis zum 17. Februar eingereicht werden. Bis dahin ersparen sich Teilnehmer die Baukosten von 750 Euro. Verträge nehmen auch DG-Mitarbeiter an, die von Tür zu Tür gehen. „In den nächsten etwa drei Wochen ist ein Kollege donnerstags, 14.30 bis 17.30 Uhr im Rathaus anzutreffen. Er berät und nimmt gleichfalls Verträge an“, erklärt Michael Molitor. Beratungstermine können auch direkt vereinbart werden unter Telefon 02861/8133428.


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