Benefizkick für Paolo-Fey-Stiftung 32. Messdienerturnier in Alt-Lotte

Von Ursula Holtgrewe

Viel zu etikettieren für die Tombola beim Messdienerturnier haben Jens und Frieda Holtgrave (von links), Eva-Maria Lamping, Anthea Lamping, Philip Middelberg, Maximilian Thamm, Niklas Hüggelmeyer, Theresa Thamm und Raphael Rohatsch. Foto: Ursula HoltgreweViel zu etikettieren für die Tombola beim Messdienerturnier haben Jens und Frieda Holtgrave (von links), Eva-Maria Lamping, Anthea Lamping, Philip Middelberg, Maximilian Thamm, Niklas Hüggelmeyer, Theresa Thamm und Raphael Rohatsch. Foto: Ursula Holtgrewe

Lotte. Zehn Mannschaften, rund 20 Unterstützer, 400 Preise – die Vorbereitungen für das 32. Messdienerturnier in Alt-Lotte sind nahezu abgeschlossen. Anpfiff ist am Samstag, 3. Februar, 13.30 Uhr.

Bis dahin haben sich die Organisatoren einige Male getroffen. Bei Theresa und Maximilian Thamm zuhause galt es, die 400 teils hochwertigen Tombolapreise auszuzeichnen. „Die Mischung ist so, dass jedes zweite Los gewinnt“, versichert Jens Holtgrave, der bereits als Messdiener vor etlichen Jahren diese Veranstaltung mit vorbereitete. Er hat seine kleine Tochter Frieda mitgebracht, die vielleicht auch einmal ein Messdienerturnier mitorganisieren wird.

400 Preise etikettiert

So manches Sortiment von Tombolasponsoren gleicht einer Wundertüte. Der Hauptpreis ist erneut eine Bose-Sound-Box. Auch eine Powerbank zählt zu den wertigen Gewinnen. Desweiteren gibt es bei der Tombola eine Weber-Burgerpatty-Presse, einen offiziellen FIFA-Fußball, drei Sportfreunde-Trikots, einige Gutscheine von Lotter Geschäften und weitere hochwertige Preise. Auch die Fußballrucksäcke werden wieder Fans gewinnen.

Folglich hat das Organisationsteam in der Freizeit einiges zu tun. „Wir bedanken uns bei allen, die uns auch diesmal unterstützen“, betont Theresa Thamm.

Paolo-Fey-Stiftung

Der Erlös geht an die Paolo-Fey-Stiftung, die die Eltern von Barbara Rohatsch gründeten und die die Tochter von Alt-Lotte aus leitet. Die Enkel gehören zu den Turnierorganisatoren. In Brasilien unterstützt die Stiftung Projekte für die Ärmsten der Armen. „Derzeit geht es um die Tagesbetreuung fürs achte und neunte Kind von Großfamilien, die an einer Müllkippe leben“, erklärt Jens Holtgrave.

Barbara Rohatsch ist mit Stellwänden vor Ort und beantwortet Fragen. Geistlichen Beistand gibt es von Pastor Pater Shaji George, zuständig für die Westerkappelner St.-Margaretha-Gemeinde, zu der auch die Alt-Lotter St.-Hedwig-Gemeinde gehört.

Geistlicher Beistand - vielerlei Genüsse

Das Messdienerturnier verspricht ein unterhaltsamer, bunter Nachmittag zu werden. In den Pausen ist das Familienzentrum evangelische Noah-Kita vor Ort mit dem mittlerweile traditionellen Eltern-Kind-Kick. Ob die Eltern diesmal gewinnen können, erleben alle, die sich unters Publikum mischen.

Zehn Teams für den guten Zweck

Das jubelt auch den zehn Benefizmannschaften zu, die für den guten Zweck die Schuhe schnüren: Stühlmeyer, Alte Herren, SC Halen mit der Flüchtlingsmannschaft, die Philip Middelberg trainiert; AsTralkörper, Rückwärts 96, Messdiener Rulle, Freibier Ultras, Bankgammler, Mein persönlicher Favorit und das Gastgeberteam. Sie treten in zwei Fünfergruppen gegeneinander an, in denen jeder alles gibt für den Turniersieg, für den guten Zweck und um den Titelverteidiger Rückwärts 96 zu bezwingen. Mit der Siegerehrung rechnen die Organisatoren gegen 19 Uhr.

Gewinnen werden jedenfalls die Kinder in Brasilien, die an der Müllkippe wohnen, denn das Benefizturnier der Messdiener hat seit jeher eine Erfolgsgarantie.