Restarbeiten auch bald fertig Achmerstraße: Nur Fahrbahnmarkierungen erst im März



Lotte. Wenn das Wetter mitspielt, sollten sie in gut einem Monat erledigt sein, die Restarbeiten im Zuge des Umbaus der Achmerstraße in Halen. Die Arbeiter vor Ort sind da sogar noch optomistischer als Bauleiter Klaus Overesch vom Bauamt des Kreises Steinfurt: „Zwei bis drei Wochen“, so schätzten sie bei Wiederaufnahme der Arbeit am Dienstag, brauchen sie noch.

Die letzte Asphaltschicht, die Deckschicht, ist aufgebracht; die Verkehrsinseln sind gepflastert, das Geländer auf der Winkelstützmauer zwischen Hof Meyer und Hof Steinmann bis auf ein letztes Teilstück installiert. Gegenüber ist schon die Böschung zum Hof Havermeyer hin aufgeschüttet und die Gabionenwand aufgebaut, die den Hof Heitefuß von der Kreisstraße abschirmt. Was also bleibt noch zu tun?

Zufahrten pflastern

Noch eine ganze Menge, so der Bauleiter. Feinarbeiten an den Bushaltestellen, die Herstellung einiger kleiner Grabenabschnitte, das Setzen eines Gitterzauns, vor allem aber die Pflasterung von Anliegerzufahrten stehen laut Overesch noch auf dem Programm der Straßenbauer. So muss die Zufahrt zum Hof Steinmann noch aufgefüllt und gepflastert werden. Der Anliegerweg zum Hof Thies ist noch zu schottern. Außerdem sind noch Schilder aufzustellen, Bäume zu pflanzen und letzte Erdarbeiten zu erledigen, bevor zum guten Schluss die Fahrbahnmarkierungen aufgetragen werden.

Pflanzarbeiten im Frühjahr

Letzteres werde ebenso wie die Pflanz- und Erdarbeiten erst im März vorgenommen: Selbst, wenn jetzt im Januar ausnahmsweise mal trockenes Wetter mit Temperaturen um 10 Grad plus herrschen und Markierungen theoretisch möglich wären, „für einen Tag holt die Firma ihre Leute nicht“, erklärte Overesch und verweist darauf, dass bei den derzeitigen Schwankungen auch die Gefahr zu groß sei, dass die Fahrbahnmarkierungen nicht halten. Schließlich wolle niemand doppelte Arbeit und doppelte Kosten.

Anfangsprobleme wurden kompensiert

Apropos Kosten: Wird das auf insgesamt 2,2 Millionen Euro veranschlagte Projekt „Umbau der K 23 in Halen“ womöglich teurer, weil nicht alles vor dem Winter fertig geworden ist? Die Endabrechnung steht natürlich noch aus. Aber der Bauleiter geht trotz der unvorhergesehenen Schwierigkeiten bei den anfänglichen Erdarbeiten für den Durchstich K23n und einiger Verzögerungen davon aus, dass die Kosten etwa auf dem Auftragsniveau bleiben und den Rahmen nicht wesentlich sprengen. „Das konnte im Laufe der Bauarbeiten kompensiert werden“, sagte er.

Ob und wann es noch eine offizielle Freigabe der jetzt auf insgesamt neun Meter (6,50 Meter Fahrbahn plus 2,50 Rad-Gehweg) verbreiterten, die engen Kurven der alten Ortsdurchfahrt umfahrenden Kreisstraße geben wird, steht noch nicht fest. Abzuwarten bleibt auch, wann die Gemeinde Buswartehäuschen an den Haltestellen aufstellt.


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