Carsten Grußendorf Dauersieger Westernreiter in Ankum: Qualifikation zur DM

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Ankum. Für die Westernreiter der NBHA-Region-Nord war Ankum wieder einmal Austragungsort für eine Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Das Programm enthielt außerdem die Entscheidungen im Nord-Cup.

Auf dem Sandplatz unweit der Reithalle konnte man feststellen, dass die Westernreiter eine eingeschworene Gemeinschaft sind, die besondere Freude daran hat, ihr Hobby im Sattel, aber auch bei der begleitenden Musikuntermalung und natürlich im passenden Outfit, auszuleben.

Immerhin standen entsprechende Herausforderungen auf dem Programm, die trotz kameradschaftlicher Grundstimmung Ehrgeiz und blitzschnelles Reagieren der Reiter und vor allem der Pferde, in den verschiedenen Prüfungen verlangte. Dem aufmerksamen Beobachter der Szene konnte nicht entgehen, wie gelassen die Westernpferde nach dem Abreiten am Rande des Vierecks, ohne angebunden zu sein, auf ihre Einsätze warteten, und mit welcher Rasanz und Wendigkeit sie dann im Parcours ihr Bestes gaben.

Ein Blick in die Ergebnislisten versetzte so manchen Laien ins Staunen, denn es ging meistens nicht nur um Sekundenunterschiede nach dem Zieleinlauf. Die Zeitmeßanlage zeigte bis zu eintausendstel Sekunden an und in diesem Bereich lagen so manche Differenzen.

Am ersten Turniertag ging es im Barrel Race und Pole Bending um die letzte Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften, die am 19. und 20. September in Neuwied-Oberbieber stattfinden. Es ist kein Wunder, dass der amtierende Deutsche Meister, der im Nordkreis wohnt, bei den Qualifikationen die ersten Plätze der verschiedenen Disziplinen für sich entscheiden konnte. So auch dieses Mal in Ankum.

Carsten Grußendorf aus Bramsche-Pente ließ auf seinem „Rooster Booster“ sowohl in den beiden Qualifikationsprüfungen, als auch in den fünf Disziplinen des Nord-Cups die Konkurrenz hinter sich und untermauerte damit seine Ausnahmestellung nicht nur in der Region Nord der NBHA-Germany.

Von vielen Teilnehmern, die zum Teil längere Anreisen in Kauf genommen hatten, war der Dank an das Management der Region Nord, mit Reiner Mühlbauer an der Spitze, für die Ausrichtung des Turniers in Ankum und die optimale Durchführung der Veranstaltung zu hören. Selbst der zum Teil starke Regen am zweiten Veranstaltungstag konnte den positiven Eindruck nicht schmälern.


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