Perspektive für Talente Junge Basketballer in Quakenbrück auf dem Prüfstand

Von Bernard Middendorf

Diese Talente wurden für das Endturnier nominiert. Foto: Bernard MiddendorfDiese Talente wurden für das Endturnier nominiert. Foto: Bernard Middendorf

Quakenbrück Ehrenvoll für den Basketballstandort Quakenbrück war der Auftrag, den der Deutsche Basketball Bund nach Quakenbrück vergeben hatte. Acht Landesauswahlen, 16 Spiele und fast 100 junge Korbjäger mussten unter einen Hut gebracht werden, um das Vorbereitungsturnier „Perspektive für Talente“ des Nordbereichs durchzuführen.

Die Landesverbande Berlin und Hessen erreichten das Endspiel. Die Bundestrainer nominierten 25 Spieler – davon allein sechs aus Niedersachsen – für das Finale in Heidelberg.

Mayk Taherian, Präsident des Niedersächsischen Basketballverbandes, Hans Thiel vom Bezirksfachverband Weser-Ems, Gerd Meinecke. Ressortleiter Leistungssport im NBV und Organisator, sowie Bürgermeister Matthias Brüggemann begrüßten die Jugendlichen mit ihren Trainern sowie die Bundestrainer Fabian Villmeter (U16) und Marius Huth (U15). „Ich freue mich über dieses großartige Turnier und hoffe, dass Sie im Sommer wieder nach Quakenbrück kommen“, dankte Brüggemann.

Die Bedeutung der Veranstaltung für den Basketballnachwuchs in Deutschland betonte auch Uwe Albersmeyer, Geschäftsführer der NBBL.

Niedersachsen/Bremen startet mit Sieg

Die kombinierte Mannschaft der Landesverbände Niedersachsen/Bremen startete mit einem „Heimsieg“: Sie traf auf den Kader aus Hamburg, brachte einen 49:41-Erfolg über die Zeit. Dem Auftakt folgten Gruppenspiele der U13-Talente aus allen nördlichen Bundesländern und Hessen. Die Zuschauer sahen spannende Partien, darunter auch viele Alleingänge: Schließlich wollte sich jeder vor den Augen der beiden Bundestrainer für das Endturnier empfehlen. Deutlich wurde, wie gut im DBB-Bereich schon bei den Jüngsten die Ausbildung in puncto Basketball-Grundschule, Technik und Taktik praktiziert wird.

Bei den Vorturnieren kommt es auf individuelle Leistungen an. Priorität hatten nicht Spitzenplätze, aber die Endspielteilnahme der Landesverbände Berlin und Hessen ließ schon aufhorchen. NBV und BBV qualifizierten sich für das Spiel um Bronze, unterlagen jedoch Nordrhein-Westfalen mit 27:47. Auf den weiteren Plätzen folgten die LV-Kader Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.

„Super, wie ihr euch präsentiert habt: Vorbildlich und fair“, lobte Turnierleiter Gerd Meinecke; er dankte Teilnehmern, Helfern, Schiedsrichtern und dem Kampfgericht.

Nominiert für das nationale Endturnier wurden aus Niedersachsen: Johannes Hellmann (SC Rasta Vechta), Piet Sternberg (SC Melle/BBC Osnabrück), Ruben Köster (Oldenburger TB), Noah Michalek (TK Hannover), Dave Hölscher (TuS Bad Essen) und Miran Evin (Oldenburger TB).


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