Schweres Auswärtsspiel U-16-Team der Young Rasta Dragons mutig nach Recklinghausen

Von Bernard Middendorf

Die U-16-Basketballer der Young Rasta Dragons wollen sich bei den Metropol Baskets Ruhr teuer verkaufen. Foto: Rolf KamperDie U-16-Basketballer der Young Rasta Dragons wollen sich bei den Metropol Baskets Ruhr teuer verkaufen. Foto: Rolf Kamper

Quakenbrück. An vorzeitiges Aufgeben denken sie nicht einmal im Traum: Wenn die U-16-Basketballer der Young Rasta Dragons in der Hauptrunde der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) am Sonntag, 11. Februar 2018 um 12.30 Uhr in der „Vestischen Arena“ in Recklinghausen auf die Metropol Baskets Ruhr treffen, brennt die Luft, denn der Tabellenzweite soll zumindest geärgert werden – oder vielleicht doch mehr als das?

Schließlich haben die Jungdrachen am vergangenen Wochenende bei den heimstarken Sharks in Hamburg gezeigt, dass sie keine Angst vor großen Tieren haben. Zwar lag die Young Rasta Dragons weit zurück, aber im Endspurt hätte man den Erfolg der schon siegessicheren „Haie“ in deren eigener Halle fast noch gekippt. Für das Trainerteam sicher aufschlussreich, dass nach dem Ausscheiden von Torge Buthmann andere beachtlich selbstsicher die Verantwortung übernahmen.

Klar: Die Metropol Baskets sind favorisiert, lauern hinter Tabellenführer Sharks Hamburg auf ihre Chance, konnten das Hinspiel für sich entscheiden – aber im dritten Viertel (26:17) schwächelten sie, und das dürften sich die Jungs von Hanno Stein trotz der schwer aufzuhaltenden 61:74-Niederlage gemerkt haben. Kein Kader ist unverwundbar – das gilt auch für die Metropol Baskets, ein Zusammenschluss von Vereinen aus Essen, Recklinghausen und Wulfen.

Schon jetzt können die Young Rasta Dragons mit dem Abschneiden in der Saison sehr zufrieden sein, denn trotz physischer Unterlegenheit haben sie die Hauptrunde erreicht und sich damit gleichzeitig schon für die Playoffs qualifiziert. Ein Lob verdient hatte das Team auch beim starken Auftritt in Hamburg. „Es ist sehr schade, dass wir verloren haben. Denn wir haben mega-geil gekämpft und auch gut gespielt“, meinte Headcoach Hanno Stein und fügte hinzu: „Marvin Möller hat das Team heute an beiden Enden des Feldes stark gemacht und mit tollem Touch geprägt.“