Finanzierung durch die Kommune Ampel sollen Kreuzungen in Wietmarschen sichern

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Wietmarschen. Eine sogenannte Vollampel soll 2018 im Bereich L 45/Eichenstraße/Böttcherstraße im Ortsteil Wietmarschen vorbehaltlich der Zustimmung der politischen Gremien installiert werden.

Das hat Bürgermeister Manfred Wellen in einem Gespräch mit der Redaktion mitgeteilt. Nach seinen Angaben muss die Gemeinde die geschätzten Kosten von 500.000 Euro allein finanzieren. Das Projekt diene der verkehrssicheren Anbindung des Baugebietes Südlich Brookweg an die Landesstraße. „Wir wollen durch diese Maßnahme vor allem zur Verkehrssicherheit der Radfahrer beitragen, die die Landesstraße queren müssen, um in die Eichenstraße oder in die Böttcherstraße zu gelangen“, sagte Wellen. Vorgesehen seien auch zwei Linksabbiegespuren. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – Geschäftsbereich Lingen – hat der Maßnahme zugestimmt, nachdem sie den ursprünglichen Wunsch der Gemeinde nach einem Kreisverkehr in diesem Bereich abgelehnt hatte.

Vollampel auch am Westring in Lohne

Wie Wellen weiter mitteilte, wird die seit Längerem beschlossene Vollampel an der Kreuzung Westring/Fledderstraße im Ortsteil Lohne voraussichtlich im Mai 2018 in Betrieb genommen. Bestandteil des Projekts sind auch zwei Linksabbiegespuren. Die circa 400.000 Euro teure Maßnahme, die ebenfalls ausschließlich von der Gemeinde finanziert wird, soll das Baugebiet Merschel II zwischen A 31 und Westring verkehrssicher an den Ort anbinden. Eine ursprünglich diskutierte Tunnellösung wurde aus Kostengründen verworfen.

„Gemeindestraße ist verkehrssicher“

Für eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h auf 70 km/h auf der Gemeindestraße Lohne-Nordlohne sieht der Bürgermeister derzeit keine Notwendigkeit, obwohl die Straße nach zahlreichen Ausbesserungen einem Flickenteppich gleicht. „Die Straße ist aber verkehrssicher“, meinte Wellen. Er kündigte den Auftrag einer neuen Markierung zur Abgrenzung vom Seitenraum an.

„Vereinzelte Schäden auf der L 45 zwischen Lohne und Wietmarschen“

Klaus Haberland, der Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Lingen, verwies auf Anfrage der Redaktion darauf, dass auf der L 45 zwischen Lohne und Wietmarschen, die den Charakter einer Allee hat, vereinzelte Schäden registriert wurden, die im Wege der jährlichen Schadstellenausschreibungen behoben werden. Eine grundlegende Sanierung in diesem Streckenabschnitt der L 45 sei aber nicht vorgesehen.

Straßenmeisterei sorgt für Abhilfe

Anders stelle sich der Abschnitt zwischen dem Ortsteil Wietmarschen und Hohenkörben auf der freien Strecke dar. Weil es hier stärkere Schäden gebe, plane die Behörde eine Sanierung. „Eine Umsetzung im Jahr 2018 hängt aber von den verfügbaren Haushaltsmitteln ab“, erklärte der Leitende Baudirektor. Auch im Zuge der L 45-Ortsdurchfahrt in Wietmarschen gebe es erhebliche Schäden. Weil aber Maßnahmen auf freier Strecke Priorität hätten, sorge die zuständige Straßenmeisterei in der Ortsdurchfahrt durch eigene Mittel (zum Beispiel Reparatur mithilfe von Kaltmischgut) für Abhilfe, sagte er.

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