Dank an Maria Borker Walburga Stevens leitet Frauen Union in Wietmarschen-Lohne

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Wietmarschen. Die neue Vorsitzende der Frauen Union (FU) Lohne heißt Walburga Stevens (52). Sie ist Nachfolgerin von Maria Borker (63), die seit der Gründung der FU im Jahr 1991 den Vorsitz innehatte und auf eine erneute Kandidatur verzichtete, aber weiterhin in der FU mitarbeiten möchte.

In der Mitgliederversammlung im Café Remarque wurde Stevens, die Bürokauffrau ist, einstimmig gewählt. Sie dankte Borker für deren langjähriges Engagement. Auch der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Arne Jan Helweg lobte die Verdienste von Borker. „Wir wollen weiterhin Frauen für die Politik begeistern und den erfolgreichen Weg von Maria Borker fortsetzen“, betonte die Vorsitzende. Dabei stehen ihr im Vorstand Alexandra Heck und Katrin Dinkelborg sowie Beisitzerin Saskia Lange zur Seite.

„Anteil der Frauen im Gemeinderat erhöhen“

Langfristiges Ziel sei es, den Anteil der Frauen im Gemeinderat Wietmarschen zu erhöhen. Derzeit sind etwa 30 Damen in der FU Lohne aktiv, darunter sind auch Frauen, die nicht der CDU angehören. Dieses Angebot an Nichtmitglieder soll auch künftig gelten. Weibliche Mitglieder der CDU gehören automatisch der FU an.

Rückblick auf 26 Jahre Frauen Union Lohne

In ihrem Bericht gab Maria Borker einen Rückblick auf mehr als 26 Jahre FU Lohne. Den Anstoß zur Gründung habe der damalige CDU-Vorsitzende Alard von Arnim gegeben. Dieser habe seinerzeit darauf verwiesen, dass sich zu wenig Frauen für Politik interessieren würden. „Maria Welling, Monika Wassermann und ich machten uns dann daran, Frauen für die Politik zu begeistern“, erinnerte sich die 63-Jährige. Etwas mehr als ein Jahr lang hätten sich viele Frauen in der Gruppe „Kreis politischer Frauen“ getroffen und etliche Veranstaltungen durchgeführt, bevor sich am 4. September 1991 die FU Lohne gegründet habe.

Verschiedenste Einrichtungen besichtigt

Im Laufe der Jahre seien viele Veranstaltungen durchgeführt worden, erklärte die bisherige Vorsitzende. Besichtigt worden seien die verschiedensten Einrichtungen wie Kindergärten, die Awo in Klausheide, Firmen in Lohne sowie die Verlage NOZ Medien und die Grafschafter Nachrichten. Zudem hätten sich die Frauen beim SKF in Nordhorn informiert, als dort eine Babyklappe eingerichtet worden sei. Fester Bestandteil des Programms seien zudem Radtouren im Sommer durch die Gemeinde.

Gemeinde setzte Anträge der Frauen Union um

Borker: „Wir stellten Anträge an den Gemeinderat und vieles davon wurde verwirklicht, wie zum Beispiel 1993 der Schulkindergarten und 1995 die Einrichtung von Eingewöhnungsgruppen in den Kindergärten.“ Zudem sei 1998 in Zusammenarbeit mit der KFD und der katholischen Kirchengemeinde das Grabfeld für Totgeburten auf dem Friedhof eingeweiht worden. Aufgrund einer Initiative der FU sei überdies 1997 der Kulturkreis der Gemeinde Wietmarschen gegründet worden. „2002 führten wir zum ersten Mal eine Veranstaltung zum Internationalen Frauentag durch und wir konnten die Vorstände der Landfrauen und der KFD gewinnen, diesen Tag gemeinsam bis zum heutigen Tag mit uns vorzubereiten.“

Park an der Hauptstraße attraktiver gestaltet

Borker erinnerte auch an einen Gesprächsabend mit Bürgermeister Manfred Wellen am 23. November 2015 zum Thema „Asylbewerber in der Gemeinde“. Erfreut zeigte sie sich darüber, dass die Gemeinde die Anregung der FU aufgriff und den Park an der Hauptstraße attraktiver gestaltete.


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