Eichenstraße Problem für Autofahrer Abwassergebühr in Wietmarschen wird erhöht

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Blick in den Einmündungsbereich der Eichenstraße in die Lingener Straße. Foto: JungeblutBlick in den Einmündungsbereich der Eichenstraße in die Lingener Straße. Foto: Jungeblut

Wietmarschen. Der Gemeinderat Wietmarschen hat in seiner jüngsten Sitzung im Packhaus geschlossen dem Wirtschaftsplan für den Eigenbetrieb „Abwasserbeseitigung Wietmarschen“ zugestimmt.

Der Beschluss beinhaltet auch die Erhöhung der Abwassergebühren ab 1. Januar 2017 von bislang 2,02 Euro pro Kubikmeter auf 2,22 Euro. Seit 1999 gab es keine Anhebung. Laut Geschäftsführer Martin Osseforth, der auch Kämmerer der Gemeinde ist, hatte eine von einem Fachbüro vorgenommene Gebührenkalkulation die Notwendigkeit der Erhöhung ergeben. „Dies bedeutet, dass im Schnitt pro Person jährlich 88 Euro statt bislang 80 Euro gezahlt werden müssen“, erklärte Osseforth und fügte hinzu: „Damit zahlt der Wietmarscher Bürger weiterhin eine der niedrigsten Gebühren im Landkreis Grafschaft Bentheim.“

Das Abwasser der Gemeinde wird komplett in der Lingener Kläranlage gereinigt.

140 Häuser im Außenbereich an die Kanalisation angeschlossen

Laut Osseforth ist das Programm „Anschlüsse von Grundstücken im Außenbereich an die Schmutzwasserkanalisation“ inzwischen abgeschlossen. In den letzten zehn Jahren wurden rund 140 Haushalte von dem Programm erfasst.

Investitionen für Instandsetzung und Modernisierung

Der Geschäftsführer sowie der CDU-Fraktionsvorsitzende Heinz Bökers begründeten die Gebührenerhöhung damit, dass das Abwassernetz durch erhebliche Investitionen instandgehalten beziehungsweise modernisiert werden müsse. Dies betreffe auch die Erneuerung der Pumpentechnik, sagten sie.

„Gebührenerhöhung unumgänglich“

SPD-Fraktionsvorsitzender Hermann Nüsse verwies ebenfalls darauf, dass die Gebührenerhöhung unumgänglich sei. Nach seiner Meinung hätte die Gemeinde die Kalkulation auch allein ohne Unterstützung des Fachbüros vornehmen können.

Autos setzen auf Straße auf

SPD-Ratsherr Andre Olthoff bat die Verwaltung darum, durch Aufbringung einer Asphaltschicht auf der Eichenstraße im Einmündungsbereich zur Lingener Straße (Landesstraße 45) dafür zu sorgen, dass Pkw-Fahrer beim Abbiegen in die tiefer gelegene Eichenstraße nicht länger mit ihren Autos auf der Straße aufsetzen.

Abhilfe versprochen

Bürgermeister Manfred Wellen versprach Abhilfe. Er geht davon aus, dass eine provisorische Asphaltschicht zur Erhöhung der Eichenstraße im Januar angelegt wird. Im Übrigen äußerte der Bürgermeister die Hoffnung, dass die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr dem Wunsch der Gemeinde nachkommt, in diesem Bereich einen Kreisverkehr anzulegen, zumal sich hier auch die Zufahrt zum großen Baugebiet Brookweg-Süd befindet.

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