Vor 50 Jahren eingeweiht Sünte-Marien-Schule feiert Jubiläum in Wietmarschen


Wietmarschen. Bei herrlichstem Wetter hat die Sünte-Marien-Schule in Wietmarschen am Sonntag das 50-jährige Schuljubiläum gefeiert.

218 Schüler der heutigen Grundschule Sünte-Marien waren der Einladung zum großen Fest ebenso gefolgt wie Geschwister, Eltern, Großeltern, und Freunde der Schule. Rektorin Bärbel Löcken freute sich im Namen von Kollegium, Schulelternrat, Förderverein und Vorbereitungsteam über die große Resonanz.

Viele Menschen haben hier die Schulbank gedrückt

„Viele Menschen haben hier im Verlauf der 50 Jahre die Schulbank gedrückt“, begrüßte die Schulleiterin besonders viele Ehemalige. Dabei war auch Anni Koch, eine „Lehrerin der ersten Stunde“ sowie einige Zeitzeugen, die bei der Einweihungsfeier am 23. Oktober 1966 dabei waren. Vieles habe sich im Lauf der 50 Jahre im Schulalltag geändert, so Löcken. Während vor 50 Jahren noch etwa 60 Jungen und Mädchen in einer Klasse unterrichtet wurden, sind es heute in der Regel etwa 20 bis 25 Kinder.

Geschichte der Schule ist auf einer Tafel aufgezeichnet

Die Geschichte der Schule ist auf einer Tafel aufgezeichnet, die sich an den Jahresringen einer alten Eiche orientiert. Die Eiche ist beim Sturm Kyrill vor einigen Jahren umgeweht. Ein Teil des Baumstammes wurde jetzt für die Erinnerungstafel zur Verfügung gestellt.

Zum Auftakt ein ökumenischer Gottesdienst

Die Jubiläumsfeier begann mit einem ökumenischen Gottesdienst mit Dechant Gerhard Voßhage und Pastorin Edda Remmers-Thielke auf dem Schulhof vor der Schulaula. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes standen verschiedene Puzzle. Dabei wurde deutlich gemacht, dass Jeder im Schulalltag eine wichtige Rolle spielt: Wenn ein Teil fehlt, ist das ganze Puzzle kaputt.

„Was findet Ihr an unserer Schule schön?“

In einem Spiel hatten die Kinder Puzzleteile vorbereitet, auf denen Antworten auf die Frage standen, „Was findet Ihr an unserer Schule schön?“. Der Chor, bestehend aus Schülern des ersten und des zweiten Schuljahres, wusste in einem Lied, dass das Wetter mal wieder verrücktspielt.

Mancher Wietmarscher fand sich auf den vielen Bildern wieder

In der Aula hatte der Schulelternrat ein Café mit Kaffee und Kuchen eingerichtet. Auf einer Leinwand waren Fotos aus der 50-jährigen Schulgeschichte zu sehen, die von den Café-Besuchern gespannt verfolgt wurden. So mancher Zuschauer fand sich auf den vielen Bildern wieder. Erinnerungen an die eigene Schulzeit wurden auch beim Rundgang durch die Klassenräume wach.

Zur Erinnerung eine Sumpfeiche gepflanzt

Der Heimatverein Wietmarschen hatte zur Erinnerung an das Jubiläum eine Sumpfeiche gepflanzt. Vorsitzender Adolf Liening stellte das Projekt vor und erläuterte die Bedeutung von Jahresringen in einem Baumstamm. „Wir wünschen uns, dass die Sünte-Marien-Schule weiter so lebendig bleibt, damit auch künftig alle Bürger gerne Teil dieser Schule sind“, überbrachte Bürgermeister Manfred Wellen die Glückwünsche der Gemeinde als Schulträger.

Mitmach-Musical „Trommelzauber“ ein Highlight

Ein Highlight war das Mitmach-Musical „Trommelzauber“ in der Turnhalle. Die Kinder hatten sich im Rahmen der Projektwoche auf den großen Auftritt vorbereitet. Unter fachlicher Anleitung des „Obertrommlers“ waren alle 218 Schüler als Trommler oder als kleine Schauspieler an dem Projekt beteiligt. Die Geschichte spielte vor vielen Jahren in einem Dorf in Afrika. Den Kindern mangelte es an Essen und Trinken. Die Zaubertrommel sollte aus der Not helfen. Beeindruckt zeigten sich die Zuschauer auf der Tribüne, wie konzentriert die Kinder bei der Sache waren.

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