Auszeichnung am 11. Januar Eling wird Ehrenbürgermeister von Wietmarschen

Alfons Eling war von 1982 bis 2001 Gemeindedirektor der Gemeinde Wietmarschen und anschließend, von 2001 bis zum 31. Oktober 2014, hauptamtlicher Bürgermeister. Foto: Helmut KramerAlfons Eling war von 1982 bis 2001 Gemeindedirektor der Gemeinde Wietmarschen und anschließend, von 2001 bis zum 31. Oktober 2014, hauptamtlicher Bürgermeister. Foto: Helmut Kramer

Lingen. Alfons Eling (CDU) wird Ehrenbürgermeister der Gemeinde Wietmarschen. Dies hat der Gemeinderat auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Die Entscheidung, den am 31. Oktober nach 40 Dienstjahren bei der Gemeinde Wietmarschen ausgeschiedenen ehemaligen hauptamtlichen Bürgermeister so auszuzeichnen, fiel einstimmig. Lange beraten darüber mussten die Gemeinderatsmitglieder nicht. „Die Verdienste Alfons Elings sind bei seiner Verabschiedung ausreichend gewürdigt worden“, sagte sein neu gewählter Nachfolger Manfred Wellen (CDU) zum Antrag. Offiziell ausgesprochen werden solle die Ehrung am 11. Januar beim um 17 Uhr beginnenden Neujahrsempfang in der Aula der Schule Sünte Marien im Ortsteil Wietmarschen. Bis dahin sollte es der Gemeinde Wietmarschen auch gelungen sein, ihren Internetauftritt zu aktualisieren. Auf www.wietmarschen.de wird Eling knapp sechseinhalb Wochen nach Amtsantritt seines Nachfolgers (Stand 19. Dezember, 14.15 Uhr) immer noch als hauptamtlicher Bürgermeister genannt.

Wellen selbst wurde bei der ersten Ratssitzung nach der Bürgermeisterwahl vom Ratsvorsitzenden Heinz Welling vereidigt. Die Vereidigungsformel sprach Wellen mit dem religiösen Zusatz „So wahr mir Gott helfe“.

Göttlichen Beistand kann auch der Wietmarscher Ortsteil Füchtenfeld gebrauchen. Dies wurde bei der Gemeinderatssitzung klar. Der in Füchtenfeld wohnende Ratsherr Johann Kuipers (FDP) teilte mit, dass der einzige im Ortsteil vorhandene Laden Anfang des nächsten Jahres schließen werde. Zudem sei in Füchtenfeld 2014 kein einziger Bauplatz verkauft worden. „Wir müssen mehr für Füchtenfeld tun. Sonst sehe ich schwarz für die Entwicklung des Ortsteils.“


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