Empfang im Kollegenkreis Wellen jetzt Bürgermeister von Wietmarschen

Von Ludger Jungeblut

Der neue Bürgermeister der Gemeinde Wietmarschen, Manfred Wellen, nahm am Montagmorgen erstmals auf dem Chefsessel Platz. Vom Team des Rathauses wurde er herzlich empfangen. Der Erste Gemeinderat Martin Osseforth wünschte ihm im Namen der Kollegen einen guten Start. Foto: Ludger JungeblutDer neue Bürgermeister der Gemeinde Wietmarschen, Manfred Wellen, nahm am Montagmorgen erstmals auf dem Chefsessel Platz. Vom Team des Rathauses wurde er herzlich empfangen. Der Erste Gemeinderat Martin Osseforth wünschte ihm im Namen der Kollegen einen guten Start. Foto: Ludger Jungeblut

Wietmarschen. Das Team des Rathauses in Lohne hat am Montagmorgen den neuen Bürgermeister der Gemeinde Wietmarschen, Manfred Wellen, herzlich empfangen. Der Christdemokrat hatte am 25. Mai mit 65,24 Prozent die Bürgermeisterwahl gegen drei Gegenkandidaten gewonnen.

Der Diplom-Verwaltungswirt, der vier Jahre das Bürgermeisterbüro in Nordhorn geleitet hatte, ist Nachfolger von Alfons Eling, der am Freitagabend mit einem großen Zapfenstreich in den Ruhestand verabschiedet worden war ( wir berichteten ). Erster Gemeinderat Martin Osseforth und Personalratsvorsitzender Reinhold Bramkamp wünschten dem 40-Jährigen einen guten Start.

Nach mehr als 20 Jahren mit unterschiedlichen Tätigkeiten für die Stadt Nordhorn sagte Wellen, dass es ein aufregender Tag sei, seine Tätigkeit als Bürgermeister zu beginnen. „Ich freue mich riesig auf die neuen, sicherlich sehr interessanten Aufgaben.“ Besonders freue er sich aber auf die Zusammenarbeit mit den Kollegen. Einige habe er schon im Zusammenhang mit seiner bisherigen Tätigkeit als Mitglied im Gemeinderat Wietmarschen kennen- und schätzen gelernt, andere seien ihm aus „früheren Zeiten“ bekannt, und wieder andere werde er sicherlich noch besser kennenlernen. Wellen hob im Kreis der Kollegen hervor: „Alfons Eling hat mir auf den Weg gegeben, dass sich hier im Rathaus ein fachlich versiertes und sehr motiviertes Team für die Bürgerinnen und Bürger einsetzt – ich freue mich deshalb, zunächst einmal für die nächsten sieben Jahre ein Teil dieses Teams sein zu können.“

Er bot seinen Kollegen an, jederzeit eines offenes Ohr für deren Belange zu haben. Zugleich bat er um Verständnis, dass er die Kollegen in der nächsten Zeit mit Fragen „bombardiere“. Trotz seiner Erfahrungen bei der Stadt Nordhorn werde er immer wieder auf die Unterstützung seiner Mitarbeiter angewiesen sein, und da bitte er um Geduld. Er wolle in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten versuchen, die Zusammenhänge und Strukturen in der Gemeinde Wietmarschen zu verstehen. Vorschnelle Veränderungen nach dem Motto: „So haben wir das aber in Nordhorn gemacht“ werde es nicht geben.

In einem Gespräch mit unserer Redaktion dankte er seinem Vorgänger Alfons Eling dafür, dass dieser ihn umfassend mit den Aufgaben des hauptamtlichen Bürgermeisters vertraut gemacht habe. „Es ist ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass ich ihn jederzeit anrufen kann, wenn ich eine Frage habe.“ Am Samstag habe er zusammen mit dem stellvertretenden Bürgermeister Heinz Welling als erste Amtshandlung die Lohner Bürgerin Johanna Egbers besucht, die die Vollendung ihres 92. Lebensjahres gefeiert habe. „Ich habe ihr gesagt, dass ich in den nächsten sieben Jahren meiner Amtszeit immer zu ihrem Geburtstag kommen möchte. Sie versprach, 100 Jahre alt zu werden.“

Alles über die Bürgermeisterwahl in Wietmarschen unter www.noz.de/lokales/lohne/buergermeisterwahl