„Im Westen nichts Neues“ Ausstellung über Remarque im Heimathaus Lohne

Mit diesem Plakat wirbt der Heimatverein Lohne für die Ausstellung. Foto: Heimatverein LohneMit diesem Plakat wirbt der Heimatverein Lohne für die Ausstellung. Foto: Heimatverein Lohne

Lohne. Im Heimathaus Lohne wird von Freitag, 3. Oktober, 11 Uhr, bis Sonntag, 2. November, die Ausstellung des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums Osnabrück über die Entstehung des Buchs „Im Westen nichts Neues“ gezeigt.

Der Anti-Kriegsroman des aus Osnabrück stammenden Schriftstellers ist weltweit bekannt. Remarque (1898-1970) unterrichtete vom 1. August 1919 bis zum 31. März 1920 als Junglehrer an der Volksschule in Lohne.Die Ausstellung informiert laut Pressemitteilung des Heimatvereins Lohne über Entstehung, Veröffentlichung und Rezeption von „Im Westen nichts Neues“.

Anhand von zum Teil erstmals gezeigten Originaldokumenten wird in der Ausstellung die Geschichte von den ersten Entwürfen des Soldaten Remarque noch im Ersten Weltkrieg bis zur langwierigen Konzeption des endgültigen Textes in der Weimarer Republik erläutert.

Die Ausstellung wird am Freitag um 11 Uhr im Rahmen einer Veranstaltung eröffnet. Den Einführungsvortrag hält Bernhard Stegemann aus Löningen. Er geht dabei auf Remarque im Allgemeinen und speziell auf seine Zeit im Emsland ein. Unter den Exponaten befindet sich auch die Präsentation des vollständigen Manuskriptes des Buches als Faksimile.

„Dass wir die Ausstellung nach Lohne geholt haben, macht uns ein wenig stolz“ sagt Georg Borker, erster Vorsitzender des Heimatvereins Lohne und lädt alle Interessierten herzlich zur Ausstellungseröffnung ein.

Erich Maria Remarque hatte in seinen Romanen „Im Westen nichts Neues„ und „Der Weg zurück“ u.a. auch Erfahrungen und Berichte von Kriegsteilnehmern verarbeitet, die er bei seinen Besuchen in den damals noch zahlreichen Lohner Gaststätten rund um den Baierort erfahren hatte. Deshalb ergänzen Bilder und Dokumente aus dieser Zeit die Osnabrücker Ausstellung. Als besonderes Objekt ist der Originaltisch aus der Gaststätte Lüken, an dem Remarque einen großen Teil seiner Lohner Freizeit verbracht haben soll, zu sehen.

Die Ausstellung ist jeden Mittwoch von 9 bis 12 Uhr ohne Voranmeldung zu besichtigen. Am Eröffnungstag ist im Rahmen des Tags der offenen Tür ebenfalls eine Besichtigung für Besucher ohne Voranmeldung von 11 bis 18 Uhr möglich. Auf Voranmeldung kann für jeden Kalendertag eine Führung vereinbart werden. Anfragen können dazu über das Internetkontaktformular auf der homepage (www.lohner-heimatverein.de), per mail über info@lohner-heimatverein.de oder telefonisch über 05908/2408002 vereinbart werden.

An den Tagen der offenen Tür ist der Eintritt kostenlos; für Besuche an anderen Tagen mit oder ohne Führung beträgt der Eintritt drei Euro je Person.

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