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Sonntag um 10 Uhr Festhochamt Kirchengemeinde St. Antonius Lohne im Zeichen mehrerer Jubiläen

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pm Lohne. Die katholische Kirchengemeinde St. Antonius Lohne feiert am Sonntag, 30. September, mit einem Festhochamt (Beginn 10 Uhr) gleich mehrere Jubiläen. Vor 160 Jahren wurde die alte Kirche geweiht, vor 40 Jahren das neue Gotteshaus, und vor 50 Jahren wurde das Marienheim fertiggestellt. Nach der Messe sind alle zur Begegnung auf dem Kirchplatz eingeladen. In einer Mitteilung weist die Kirchengemeinde auch darauf hin, dass zurzeit eine Ausstellung über die Lübecker Märtyrer in der Kirche zu sehen ist.

Im Jahr 1850 erteilte das Bistum Osnabrück die Genehmigung zum Bau einer Kirche in Mittellohne, die am 24. August 1852 durch Dechant Diepenbrock eingeweiht wurde. Im Jahr 1936 erfolgte eine Erweiterung der Kirche. In den folgenden Jahrzehnten wuchs die Zahl der Gemeindemitglieder stetig an, sodass entschieden wurde, die alte Kirche abzureißen und eine neue Kirche zu bauen. Am 8. September 1970 wurde die letzte heilige Messe in der alten Kirche gefeiert. Anschließend begann der Abriss der alten Kirche.

Mit der Grundsteinlegung 1971 begannen die Arbeiten an der neuen Kirche. Diese wurde am 30. September 1972 von Bischof Dr. Helmut Wittler feierlich eingeweiht.

Ein weiteres Jubiläum wird wegen des Marienheimms gefeiert. Im November 1960 fasste der Kirchenvorstand den Beschluss zum Bau eines Schwesternhauses. Man wollte den Schwestern ein würdiges Haus und zugleich der ambulanten Krankenpflege und der Bücherei hinreichend Platz zur Verfügung stellen.

Die bischöfliche Behörde erteilte im September 1961 die Genehmigung für den Neubau, und am 26. November 1962 weihte Dechant Ludden das Schwesternhaus feierlich ein.

Außerdem freut sich die Kirchengemeinde St. Antonius darüber, dass der spanische Pater Jesús Gutierrez in diesem Jahr das 25. Mal zur Urlaubsvertretung in Lohne gekommen ist.

Aktion für Kitoba

Über die Freude und das Feiern will die Kirchengemeine ihre Partnergemeinde in Kitoba (Uganda) nicht vergessen. „Während wir dankbar auf den Neubau unserer Kirche vor 40 Jahren zurückschauen, wird dort zurzeit eine kleine Kirche aufgebaut. Sie kann immer nur so weit weitergebaut werden, wie Geld für Steine zur Verfügung steht.“ Deshalb haben die Firmlinge kleine Steine (diese stammen aus einem Steinbruch in Afrika) mit einem Jubiläumsstempel versehen und eingepackt. Diese Steine möchten sie gegen eine kleine Spende auf dem Kirchvorplatz anbieten. Der Erlös kommt dann dem Kirchbau in Kitoba zugute.


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