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Nach Abriss der Kirche Kreuz in Füchtenfeld steht jetzt am Fürstenring

Von Antonius Hartz

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Eingesegnet wurde die neue Kreuzesstätte durch Pfarrer Gerhard Vosshage. Foto: Antonius HartzEingesegnet wurde die neue Kreuzesstätte durch Pfarrer Gerhard Vosshage. Foto: Antonius Hartz

Wietmarschen. In einer kurzen Feierstunde neben dem St.-Johannes-Kindergarten am Fürstenring in Wietmarschen hat Pfarrer Gerhard Vosshage das seit dem Jahre 1964 in der Füchtenfelder Hl.-Kreuz-Kirche stehende Kreuz gesegnet. Das Kreuz hat mit dem Abriss der Kirche nun einen neuen Standort in Wietmarschen.

Pfarrer Vosshage begrüßte die vielen Teilnehmer und begann die Einsegnung des von Hermann Lühn restaurierten Kreuzes, das der Osnabrücker Bildhauer Franz Vornholt schuf, mit einem Wort aus dem Paulusbrief an die Philipper: „Das Beispiel Christi“ . In seiner Ansprache betonte der Pfarrer, dass das Kreuz neben dem Kindergarten einen würdigen Platz erhalten habe, zumal an dieser Stelle seit vielen Jahren von den Bewohnern ein Fronleichnamsaltar errichtet werde. In seinen Dankesworten erwähnte der Pastor als Vorsitzender des Kirchenvorstandes den Vorschlag von Hans Schermann (Konstrukteur) für die Kreuzstätte am Fürstenring sowie dessen großes Engagement zusammen mit Laurenz Wübbels. Diese hatten mit einem befreundeten Team den Aufbau der Kreuzesstätte in rund 500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit geschaffen.

Bentheimer Sandstein

Als Hobbykünstler arbeitete Bernhard Moormann das Christuszeichen in den Grundstein aus Bentheimer Sandstein ein. Neben gesponserten Materialien wurde als Konstruktion ein Stahlträger aus der Füchtenfelder Kirche verwendet, so- dass der Kirchenkasse lediglich 2000 € Euro entnommen werden mussten.


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