Janßen und Jessing verabschiedet Einsatz für die Kirchengemeinde St. Antonius Lohne

Mit den besten Wünschen haben Pfarrer Gerhard Voßhage (2. von rechts) und Kirchenvorstandsmitglied Heinrich van Lengerich die ehrenamtlichen Kräfte Peter Janßen (2. von links)  und Willi Jessing verabschiedet. Foto: Kirchengemeinde St. Antonius LohneMit den besten Wünschen haben Pfarrer Gerhard Voßhage (2. von rechts) und Kirchenvorstandsmitglied Heinrich van Lengerich die ehrenamtlichen Kräfte Peter Janßen (2. von links) und Willi Jessing verabschiedet. Foto: Kirchengemeinde St. Antonius Lohne

Wietmarschen. Im Rahmen einer Dankeschönfeier für die ehrenamtlich Tätigen in der Kirchengemeinde St. Antonius Lohne hat Pfarrer Gerhard Voßhage die Urgesteine Peter Janßen und Willi Jessing, die sich seit Jahrzehnten engagierten, mit den besten Wünschen verabschiedet.

Laut Pressemitteilung der Kirchengemeinde waren mehr als 130 Personen gekommen. Insgesamt sind über 300 Personen in der Kirchengemeinde Lohne ehrenamtlich aktiv. Pastoralkoordinator Rainer Axmann stellte jede anwesende Gruppe vor und fand für sie die passenden Worte, die ihre Aufgaben und Verdienste beschrieb.

Ein Höhepunkt des Abends war die Ehrung und Verabschiedung der beiden langgedienten Aktiven Peter Janßen und Willi Jessing. Peter Janßen hat vor 50 Jahren den ersten Dienst als Kommunionhelfer aufgenommen. Im Jahr 1974 wurde er in den Kirchenvorstand gewählt und war hier 25 Jahre aktiv. Während dieser Zeit hatte er die Ämter als Rendant der Kirchengemeinde und der Kindergärten inne und zum Schluss war er als Geschäftsführer der Sozialstation im Einsatz. In den letzten Jahren übernahm er noch das Amt des Hausverwalters des Stephanhauses. Diese Tätigkeit beendet er nun zum 30. Juni 2019.

Auf eine Vergütung verzichtet

 Willi Jessing war von 1987 bis 2011 Mitglied des Kirchenvorstandes. Zu seinen Aufgaben gehörte insbesondere die Begleitung aller Baumaßnahmen bei den Kindergärten, der Kirche und beim Pfarrzentrum. "Mit viel Engagement und Fachwissen hatte er sich hier eingebracht", heißt es in der Presseinformation. Am 1. Januar 1989 übernahm er er auch das Amt des Friedhofsrendanten. Diese eigentlich zu entlohnende Tätigkeit sah er als Ehrenamt an und verzichtete auf eine Vergütung. Die Begleitung der Hinterbliebenen und die würdige Grablegung der Verstorbenen lag ihm sehr am Herzen. Jessing scheidet Ende Juli aus diesem Amt aus.

Pfarrer Voßhage dankte beiden Geehrten und schenkte ihnen einen Ausflug in den "Himmel“. So heißt ein Flurstuck im Ortsteil Suttrup seiner Heimatgemeinde Nortrup. Dort soll mit den Geehrten und ihren Ehefrauen  „ein gemütlicher Nachmittag und Abend im Himmel“ verbracht werden,  versprach der Pfarrer.


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