"Rahmenbedingungen verbessern" De Ridder besucht Reservistenkameradschaft in Wietmarschen

Meine Nachrichten

Um das Thema Lohne Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Über die aktuelle Situation der Reservisten sprachen (von links) Michael Grundke, Wolfgang Hellmich, Daniela De Ridder, Horst Grosskinsky, Philipp Rohling, Guido Wilms und Thomas Landwehr. Foto: Büro De RidderÜber die aktuelle Situation der Reservisten sprachen (von links) Michael Grundke, Wolfgang Hellmich, Daniela De Ridder, Horst Grosskinsky, Philipp Rohling, Guido Wilms und Thomas Landwehr. Foto: Büro De Ridder

Wietmarschen. Über die Arbeit und die aktuellen Probleme der Reservisten informierte sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela De Ridder zusammen mit ihrem Fraktionskollegen Wolfgang Hellmich in Wietmarschen.

Die SPD-Politiker informierten sich vor Ort bei Thomas Landwehr, dem Vorsitzenden der Kreisgruppe Emsland/Grafschaft Bentheim im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr (VdRBw), Horst Grosskinsky, dem Kreisbeauftragten für die Sicherheitspolitik, Philipp Rohling, dem Vorsitzenden des Reservistenkameradschaft Lingen sowie Guido Wilms, dem Vorsitzenden des D.N.V.B.T. Salzbergen, einer Vereinigung aus Veteranen und aktiven Soldaten und auch Zivilisten.

In einer Mitteilung der Abgeordneten heißt es: „Die Bundeswehr steht aufgrund der aktuellen sicherheitspolitischen Lage vor großen Herausforderungen, sei es der Kampf gegen Terrorismus, Schleuserkriminalität oder Piraterie. Durch die grundlegenden Veränderungen innerhalb der Bundeswehr sind die Arbeit und der Einsatz unserer Reservisten und Veteranen von herausragender Bedeutung. Nun gilt es vor allem, den Reservistendienst zukunftsorientiert und flexibler zu gestalten“.

Der Kreisgruppe Emsland/Grafschaft Bentheim im Reservistenverband gehören derzeit rund 700 Mitglieder an. Neben Reservisten der Bundeswehr können auch aktive Soldaten und Personen ohne Wehrdienst in der Bundeswehr eine Mitgliedschaft beantragen.  Im Gespräch machten die Reservisten und Veteranen um Thomas Landwehr deutlich, dass die Bundeswehr attraktiver gestaltet werden müsse, um Frauen und Männer sowie Wiedereinsteiger und vorhandenes Personal für die Arbeit und Mitwirkung in der Armee zu begeistern. 

Für neue Mitglieder attraktiv machen

Für die Arbeit der Reservistenkameradschaften ist es zudem wichtig, dass sich wieder mehr Frauen und Männer zu einem Engagement in der Reserve bereit erklären. Dafür müssten allerdings  individuelle Lebenssituationen der im Berufsleben stehenden Veteranen und Reservisten stärker berücksichtigt und übermäßige Bürokratie abgebaut werden. Zudem müsse das Betreuungs- und Unterstützungsangebot von einsatzbelasteten Kameraden und deren Familien bei posttraumatischen Belastungsstörungen weiter verbessert und ausgebaut werden.

"Es ist wichtig, die Rahmenbedingungen für unsere engagierten Reservisten und Veteranen so zu gestalten, dass sie modern und flexibel sind. Als Tochter eines Marinekommandanten ist es mir seit jeher ein Herzensanliegen, den Arbeitgebern zu danken, die die im Berufsleben stehende Reservisten im Bedarfsfall von ihrer Arbeit freistellen. Auch dies trägt maßgeblich zum Wohl der Reservistenarbeit bei“, bekräftigt  De Ridder, abschließend.  




Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN