60 Helfer aus Vereinen 135 verschiedene Bäume in Lohne gepflanzt

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135 Bäume haben mehr als 60 ehrenamtliche Helfer aus mehreren Lohner Vereinen im Ort gepflanzt. Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung unterstützte die Aktion mit rund 7500 Euro. Foto: Lukas Klassen135 Bäume haben mehr als 60 ehrenamtliche Helfer aus mehreren Lohner Vereinen im Ort gepflanzt. Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung unterstützte die Aktion mit rund 7500 Euro. Foto: Lukas Klassen

Wietmarschen. Mehr als 60 ehrenamtliche Helfer aus verschiedenen Vereinen haben am Samstag, 10. November, auf Initiative Gerd Altendeiterings vom Heimatverein Lohne auf sieben Flächen im Ort 135 Bäume gepflanzt. Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung hat die Aktion mit rund 7500 Euro gefördert.

Inspiriert durch ähnliche Projekte in benachbarten Orten hatte Gerd Altendeitering vorgeschlagen, sich durch eine Pflanzaktion für die Kulturlandschaft des Dorfes einzusetzen: "Diese Idee hat im Verein großen Anklang gefunden. Entsprechend haben wir die Vorstände von verschiedenen lokalen Vereinen angesprochen, um möglichst viele Teilnehmern zu mobilisieren."  

Geld von der Bingo-Umweltstiftung

Von den mehr als 60 Teilnehmern waren neben Mitgliedern des Heimatvereins so auch Vertreter des Imkervereins, der Jägerschaft, der Kolpingsfamilie sowie der Landjugend. Für die Finanzierung wurde die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung kontaktiert. Diese förderte die Aktion mit rund 7500 Euro, die hauptsächlich für den Kauf der Bäume verwendet wurden. 

Haben beim Pflanzen der 135 Bäume in Lohne kräftig mit angepackt (von links): Der Vorsitzendes des Imkervereins Wietmarschen/Lohne Wolfgang Koopmann, Alfred Doleski und Thorsten Schnieders. Foto: Lukas Klassen


Die insgesamt sieben Pflanzflächen wurden von der Gemeinde, zum Teil aber auch von privaten Landbesitzern zur Verfügung gestellt. Bei den 135 gepflanzten Bäumen handelt es sich um verschiedener Arten, darunter viele alte Obstbaumsorten wie dem Finkenwerder Herbstprinz. "Wir wollen damit für eine möglichst große Vielfalt und somit Monokulturen vorbeugen", erklärte Michael Motzek, Geschäftsführer des Heimatvereins.

"Monokulturen vorbeugen"

Weitere Anforderungen zum Umweltschutz wurden auch seitens der Bingo-Umweltstiftung gestellt. So darf das Maschendrahtgeflecht, welches die jungen Bäume vor Wühlmäusen schützt, nicht verzinkt sein – so erreicht man nach einigen Jahren einen natürlichen Zerfall. Aus dem gleichen Grund dürfen die Pfähle, die die Bäume in den ersten Jahren stabilisieren, nicht imprägniert sein. 

Weitere Pflege muss gesichert sein

Auch muss verbindlich zugesagt werden, dass die Bäume auch noch in den kommenden Jahren gepflegt werden. „Einpflanzen alleine reicht nicht. Die Bäume müssen unter anderem beschnitten und bewässert werden“, erläuterte Motzek. Die Pflanzflächen wurden in den vergangenen Wochen auch schon vorbereitet. "Es ist dennoch davon auszugehen, dass nicht alle Bäume angehen." Dies habe laut Paul Germer von der gleichnamigen Baumschule nach dem niederschlagsarmen Sommer auch mit der geringen Bodenfeuchte zu tun.

Gerd Altendeitering wertet die Aktion als vollen Erfolg: "Dies liegt nicht nur an der unerwartet hohen Teilnehmerzahl. Für mich persönlich ist es auch eine große Freude, dass wir hier Generationen zusammenbringen und uns alle gemeinsam für den Erhalt unserer Umwelt engagieren.“


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