Lob für die Gemeinde Freude über gelungenen Neubau an der Schule in Wietmarschen-Lohne

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Den symbolischen Schlüssel überreichte Architekt Bernd Krämer, der sich zusammen mit Schulleiterin Beate Breitenbach-Jost und Bürgermeister Manfred Wellen über das gelungene Werk freute. Foto: Ludger JungeblutDen symbolischen Schlüssel überreichte Architekt Bernd Krämer, der sich zusammen mit Schulleiterin Beate Breitenbach-Jost und Bürgermeister Manfred Wellen über das gelungene Werk freute. Foto: Ludger Jungeblut

Wietmarschen. Mit einer fröhlichen Einweihungsfeier ist am Sonntag im Beisein von rund 40 Gästen der Neubau an der Grundschule in Wietmarschen-Lohne seiner Bestimmung übergeben worden. Dechant Gerhard Voßhage und der evangelisch-lutherische Pastor Paul-Gerhard Meißner nahmen die kirchliche Weihe vor.

Bürgermeister Manfred Wellen sprach eingangs von einer tollen Gemeinschaftsleistung, die mit einer besonderen Herausforderung verbunden gewesen sei, da das Erdgeschoss kurzfristig für eine Kita mit zwei Krippengruppen hergerichtet werden musste. Laut  Wellen kostete der jetzt fertiggestellte erste Bauabschnitt 1,7 Millionen Euro. Die geplante Sanierung eines bestehenden Gebäudetraktes soll mit 800.000 Euro zu Buche schlagen. Noch nicht geklärt ist die Frage, ob ein weiterer dreigeschossiger Gebäudeteil im Rahmen des dritten Bauabschnittes saniert oder durch einen Neubau ersetzt wird.


Den kirchlichen Segen erteilten Dechant Gerhard Voßhage und der evangelisch-lutherische Pastor Paul-Gerhard Meißner. Foto: Ludger Jungeblut


Schulleiterin Beate Breitenbach-Jost dankte im Namen der Schulgemeinschaft allen, "die am Bau dieses schönen Gebäudes beteiligt waren." Sie äußerte sich erfreut,  dass die Schule es nun mit den vier zweiten Klassen und und den vorübergehenden "Untermietern", den Kinder der Kita Taka-Tuka-Land nutzen können. "Was lange währt, wird endlich gut", betonte die Schulleiterin. Nach vielen gemeinsamen Gesprächen, Anträgen, Raumbedarfsplänen, Sitzungen des Arbeitskreises Schulumgestaltung sowie Planungen von Gemeinde, Architekten und weiteren Fachleuten verfüge die Grundschule nun über einen sehr gelungenen, den heutigen Standards entsprechenden Anbau.


Allen Grund zur Freude gab es bei der Einweihung des Neubaues an der Grundschule Lohne. Von links: Dechant Gerhard Voßhage, Pastor Paul-Gerhard Meißner, Bürgermeister Manfred Wellen, Schulleiterin Beate Breitenbach-Jost und Architekt Bernd Krämer. Foto: Ludger Jungeblut


Durch die Errichtung dieses Gebäudes unterstütze die Gemeinde einmal mehr die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. "Hier wird den Anforderungen an eine ganztägige, inklusive und multimediale Beschulung Rechnung getragen", unterstrich die Pädagogin und fügte hinzu: "Die Arbeit der Schulleitung, der Lehrkräfte, der Eltern sowie aller Personen, die sich in unserer Schule für die Kinder einsetzen, wird sichtbar gewürdigt."


Hellauf begeistert vom Neubau an der Grundschule zeigten sich auch die stellvertretenden Bürgermeister Monika Wassermann und Johannes Osseforth. Foto: Ludger Jungeblut


Nach den Worten von Breitenbach-Jost brauchen Kinder attraktive Lernräume, damit sie sich gut entfalten können. "Hier werden kognitive Entwicklung, Lernbereitschaft, Lernfähigkeit und psychosoziales Wohlbefinden unterstützt und gefördert." Erfreut zeigte sie sich über die gelungene Ästhetik und besonders über die Funktionalität dieses neuen Anbaues. "Die im Arbeitskreis in Abstimmung mit Lehrkräften ausgewählte Ausstattung lässt keine Wünsche offen. Sie bietet vielfältige Möglichkeiten für eine zeitgemäße Unterrichtsgestaltung."

Architekt Bernd Krämer, der den symbolischen Schlüssel überreichte, dankte den Handwerkern für die gute Arbeit. Er kündigte an, dass die an dem Bau beteiligten Firmen 1200 Euro an den Förderverein der Grundschule überreichen möchten. Die enge Verbundenheit mit der Grundschule betonten der Erste Kreisrat des Landkreises Grafschaft Bentheim, Uwe Fietzek, der Leiter der benachbarten Oberschule, Henrik Schrader und Eckhard Jürriens, Vorstand des DRK-Kreisverbandes Grafschaft Bentheim. Dieser ist Träger der neuen Kita.


Auch CDU-Ratsfrau Anita Feld nutzte die Gelegenheit, um gemeinsam mit ihrer fünfjährigen Tochter Margarethe die neuen Räumlichkeiten der Grundschule in Augenschein zu nehmen. Foto: Ludger Jungeblut


Anschließend nutzte die Bevölkerung die Gelegenheit, um sich bei einem Tag der offenen Tür sowohl die Räume für die Grundschule als auch für die Kita anzuschauen. Programmpunkte waren Spiele und Schminken, Basteln sowie Vorführungen der Tanz AG und der Plattdeutsch AG. Es gab auch eine Fotoausstellung. Großes Interesse fand zudem ein Film vom Kürbisprojekt.


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