Projekt mit dem Heimatverein Schüler in Wietmarschen-Lohne ernten 1800 Kürbisse

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Das Ende des strömenden Regens warteten die großen und kleinen Erntehelfer in einer an das Kürbisfeld angrenzenden Garage ab. Foto: Heinz KrüsselDas Ende des strömenden Regens warteten die großen und kleinen Erntehelfer in einer an das Kürbisfeld angrenzenden Garage ab. Foto: Heinz Krüssel

Wietmarschen. Mit einem großen Kürbisfest am Heimathaus in Lohne ist das gemeinsam vom Heimatverein Lohne und der Grundschule Lohne durchgeführte Kürbisprojekt am Freitag abgeschlossen worden.

Nach dem Kartoffelprojekt im Jahr 2016 haben die Grundschule Lohne und der Heimatverein Lohne mit dem Kürbisprojekt das zweite Kooperationsprojekt erfolgreich durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler hatten im Frühjahr viele der Kürbissetzlinge selber gezogen und auf einem Acker in der Nähe der Grundschule eingepflanzt. 13 verschiedene Kürbissorten wurden gesetzt. Dank galt der Familie Rakers, die den Platz zur Verfügung stellte und zudem während der heißen Sommermonate für die regelmäßige Bewässerung sorgte. Dank sagten alle Beteiligten ebenfalls Helmut Büers ("Kürbishelmut"), der das Projekt fachlich begleitete. Auch den Eltern und vielen freiwilligen Helfern galt ein Dankeschön für die Unterstützung.

„Ziel des handlungsorientierten, generationsübergreifenden Projektes ist es, den Schülerinnen und Schülern über die Anzucht von Kürbissen zugleich alte Kulturtechniken näher zu bringen“, betonte Rektorin Beate Breitenbach-Jost. Die Kinder hätten auch erfahren, dass es ein langer und arbeitsreicher Weg ist vom Pflanzen über das Ernten bis zur Zubereitung leckerer Speisen.

Mit großer Spannung erwarteten die Kinder den Erntetag nach der Devise „Wer sät der will auch ernten!“ Am Freitag war es dann endlich soweit. Doch just als die Kinder am Kürbisfeld eintrafen, regnete es Bindfäden. Was viele Menschen sehnlichst erwartet hatten, kam jetzt völlig zur falschen Zeit. Doch letztlich tat der Regen dem geplanten Ernteeinsatz keinen Abbruch. Über 1800 Kürbisse konnten geerntet werden.


Ganz im Zeichen der Kürbisse stand das Areal rund um das Heimathaus, wo abschließend ein großes Kürbisfest gefeiert wurde. Foto. Heinz Krüssel


„Das ist trotz der lang anhaltenden Trockenheit ein gutes Ergebnis“, meinte der Vorsitzende des Heimatvereins, Georg Borker. Das Lehrerinnenteam bescheinigte den Schülerinnen und Schülern, dass sie alle mit großer Begeisterung dabei waren. Sie hätten regelmäßig auf dem Feld nach dem Rechten gesehen. Sie konnten das Wachsen und Reifen der Früchte intensiv beobachten. Alle hofften am Erntetag, den Wettbewerb der Klassen um schwersten Kürbis und den Kürbis mit der skurrilsten Form zu gewinnen.

Die Mitglieder des Heimatvereins hatten alle Kürbisse zum Heimathaus transportiert und dort fein säuberlich aufgebaut. Beeindruckt zeigten sich die vielen Teilnehmer beim großen Abschlussfest: Kürbisse wohin und soweit man schaute. Hier durften die Kinder auch verschiedene Verarbeitungsmöglichkeiten von Kürbissen kennenlernen und auch gleich verkosten. Ob Kürbisbrot oder Kürbissuppe, die großen und kleinen Gäste ließen es sich gut schmecken. Verschiedene Kreativ- und Spielstationen, an denen unter anderem Kürbislauf, Sackhüpfen, Schubkarrenrennen und Vieles mehr durchgeführt wurden, rundeten das Rahmenprogramm ab.

Bürgermeister Manfred Wellen zeigte sich beeindruckt von dem Projekt und dem Eifer der Kinder: „Für mich ist das Kürbisprojekt auch Ausdruck für die enge Zusammenarbeit und das soziale Engagements in der Gemeinde Wietmarschen.“ Ausdrücklich dankte der Bürgermeister der Emsländischen Landschaft, die das Projekt finanziell gefördert hatte.


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