Zweiter Bauabschnitt Neue Räume des Matthiasstiftes in Wietmarschen eingeweiht

Von Johannes Franke

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Weihbischof Johannes Wübbe segnete und weihte das Matthiasstift in Wietmarschen mit den neuen Räumlichkeiten. Foto: Johannes FrankeWeihbischof Johannes Wübbe segnete und weihte das Matthiasstift in Wietmarschen mit den neuen Räumlichkeiten. Foto: Johannes Franke

Wietmarschen. Am Festhochamt der Pfarreiengemeinschaft Wietmarschen/Lohne im Park vor dem Pflegezentrum Matthiasstift, der Einweihung und Segnung der erweiterten Räumlichkeiten durch Weihbischof Johannes Wübbe, der Schlüsselübergabe an den Geschäftsführer Alfons Eling und einem Tag der offenen Tür haben zahlreiche Menschen am Sonntag, 26. August 2018, teilgenommen.

Worte des Dankes, der Gemeinschaft, Zusammengehörigkeit, Wertschätzung, Menschlichkeit und vor allem die vorbildliche Pflege an den Bewohnern im Matthiasstift standen im Mittelpunkt der Feierstunde. Pfarrer Gerhard Voßhage begrüßte zur Einweihung des zweiten Bauabschnittes und der Pflegeoase zahlreiche Gottesdienstbesucher, unter ihnen Vertreter von Politik, Gesellschaft und Kirche und dankte allen für die breite Unterstützung.


Weihbischof Johannes Wübbe dankte mit seinen Mitbrüdern aus der Pfarreiengemeinschaft am Altar für das gelungene Werk. Foto: Johannes Franke


Weihbischof: Ein großartiges Projekt gestemmt

Weihbischof Johannes Wübbe war für den erkrankten Bischof Franz-Josef Bode gekommen und nahm die herzlichsten Genesungswünsche mit nach Osnabrück. Beide Kirchengemeinden, die Politik und viele Institutionen hätten in der Gemeinde gemeinsam ein „großartiges Projekt gestemmt“, so der Weihbischof, was zukunftsweisend sei. 

Weihbischof Johannes Wübbe segnete die Erweiterungsräume im Matthiasstift Wietmarschen. Foto: Johannes Franke


Mit 14 weiteren Wohnungen sowie zusätzlich sieben Patientenplätzen in einer „Pflegeoase“ für sehr schwer an Demenz erkrankte Menschen habe man im Sinne der biblischen Botschaft vor allem den Blick auf den Mitmenschen, auf Solidarität und Zuwendung gerichtet. „Trotz aller Einschränkungen in ihrem Leben werden die Menschen hier als wertvoll gewürdigt“, betonte Wübbe und dankte allen Haupt- und Ehrenamtlichen von Herzen, die sich so engagiert für dieses Projekt eingesetzt haben. Es sei gut zu wissen, dass alle „gemeinsam anpacken“ und ab dem 1. Januar 2019 zusätzlich vier indische Ordensschwestern unterstützend mithelfen würden.

Zum Festgottesdienst mit Weihbischof Johannes Wübbe waren zahlreiche Gottesdienstbesucher gekommen.Unter ihnen waren Vertreter der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik. Foto: Johannes Franke


Nach dem Festgottesdienst, umrahmt von Bannerträgern, musikalisch begleitet vom Musikverein und dem Kirchenchor Wietmarschen, erläuterte Geschäftsführer Alfons Eling den Ablauf der Baumaßnahmen. „Der gute Ruf, den unser Haus inzwischen dank der hier tätigen engagierten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege aufgebaut hat, ermutigte uns im Sommer 2017, nun auch den Umbau und die Sanierung der restlichen Gebäudeteile in einem 2. Bauabschnitt anzugehen.“ Das neue Matthiasstift verfüge über ein sehr flexibles Angebot mit 76 Wohnungen in Wohngemeinschaften mit unterschiedlichem Pflegebedarf, mit dem Angebot der Kurzzeitpflege und 15 Plätzen für die Tagespflege. 

Weiteres ehrenamtliches Engagement nötig


Aufsichtsratsvorsitzender Paul Germer (rechts) erhielt ebenso wie Geschäftsführer Alfons Eling aus den Händen von Weihbischof Johannes Wübbe eine Diözesanmedaille mit Urkunde, worüber er sich sehr freute. Foto: Johannes Franke


Es brauche weiteres ehrenamtliches Engagement vor Ort im Matthiasstift, wofür sich Eling bei vielen namentlich für deren unermüdliche Mitarbeit bedankte. Sein Dank galt der Kirche und dem Bistum, den Förderern und Unterstützern sowie dem Stephanswerk Osnabrück für die Planung und "vorzüglichen" Betreuung der Baumaßnahme. Die Dankesworte erwiderte Ulrich Saremba, Geschäftsführer des Stephanswerkes, und überreichte Eling einen großen Schlüssel mit dem Hinweis auf „eine große Aufgabe vor Ort". Ausgezeichnet wurden Alfons Eling und Aufsichtsratsvorsitzender Paul Germer für ihren unermüdlichen Einsatz mit der Diözesan-Medaille, die ihnen Weihbischof Johannes Wübbe „in großer Dankbarkeit für ihren hohen ehrenamtlichen Einsatz“ mit einer Urkunde überreichte. 


Stolz zeigt der ehrenamtliche Geschäftsführer des Matthiasstiftes Wietmarschen, Alfons Eling, den symbolischen Schlüssel, den er bei der Einweihung des zweiten Bauabschnitts erhalten hat. Foto: Johannes Franke


"Wir haben viel Freude an unserer Arbeit, weil ganz Wietmarschen hinter diesem Haus steht“, betonten Eling und Germer. In Grußworten des niedersächsischen Finanzminister Reinhold Hilbers, der stellvertretenden Landrätin Helena Hoon, Bürgermeister Manfred Wellen, Aufsichtsratsvorsitzender Paul Germer sowie des Geschäftsführers der Pflege St. Elisabeth Lohne gGmbH, Ludger Wübben, war von einem vorbildlichen Projekt die Rede, wo der zu pflegende Mensch im Mittelpunkt stehe. Weihbischof Johannes Wübbe segnete abschließend die neu gestalteten Räumlichkeiten, die auch im Rahmen des „Tags der offenen Tür“ besichtigt werden konnten.



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