Sanierungsbedarf in Oberschule Neubau an Grundschule Lohne im Zeitplan

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Die Mitglieder des Schul- und Kulturausschusses Wietmarschen besuchen die Baustelle des Neubaus an der Grundschule Lohne und die abgeschlossenen Arbeiten in der Oberschule Lohne. Foto: HausfeldDie Mitglieder des Schul- und Kulturausschusses Wietmarschen besuchen die Baustelle des Neubaus an der Grundschule Lohne und die abgeschlossenen Arbeiten in der Oberschule Lohne. Foto: Hausfeld

Wietmarschen. Über den Stand der Arbeiten an der Grundschule Lohne und den Umbau der Oberschule hat sich jetzt der Schul- und Kulturausschusses Wietmarschen informiert.

„Wir gehen davon aus, dass wir pünktlich mit dem Bau fertig werden“, sagte Wietmarschens Bürgermeister Manfred Wellen. Pünktlich heißt demnach: Ab dem 1. Oktober sollen die Krippenplätze, die übergangsweise im Neubau eingerichtet werden, genutzt werden können. „Wir gehen davon aus, dass die Übergangslösung etwa ein Jahr, bis Herbst 2019, besteht“, sagte Wellen. Die übrigen vier Klassenzimmer und zwei Differenzierungsräume werden nach Einschätzung des Bürgermeisters im Idealfall auch zum 1. Oktober nutzbar. 800.000 Euro sind im Haushalt der Gemeinde für Um- und Neubau der Grundschule Lohne eingeplant. Bisher werde der Kostenrahmen eingehalten, sagte Wellen.

"Wir sind sehr zufrieden"

Die Umbauten eines Flures in der Oberschule Lohne sind derweil schon abgeschlossen. Räume für die Aufbewahrung von Lehrmitteln wurden hier laut Wellen entfernt, eine Lüftungsanlage installiert, die Fußböden und Wände erneuert und eine neue Akustikdecke eingesetzt. Entstanden ist eine offene Freifläche. „Der Unterricht hat sich geöffnet“, sagt Henrik Schrader, Leiter der Oberschule. Feste Stuhl-/Tischkombinationen mit Trennwänden sowie Stehtische werden voraussichtlich nach den Herbstferien aufgestellt. Sie sollen für Unterricht und Lerngruppen verwendetet werden. „Wir sind sehr zufrieden, danke an die Gemeinde“, sagte Schrader. Lediglich die neue Lüftungsanlage laufe noch nicht so, wie sie soll. Seit dem dritten Tag laufe sie „nur noch laut“.

Sanierungsbedarf der Sanitäranlagen

In seinem Bericht betonte Schulleiter Schrader den Sanierungsbedarf der Sanitäranlagen. Die Schüler hätten ihn beauftragt, das Thema noch einmal anzusprechen. Aber auch bei den Lehrertoiletten gebe es Bedarf. Eine Sanierung sei bereits mehrfach angesprochen worden, passiert sei bisher jedoch nichts. Ausschussmitglied Wilfried Keuter (CDU) verwies auf die Grundschule Wietmarschen. Hier sei der Sanierungsbedarf der WC-Anlagen bereits bestätigt und Arbeiten bewilligt. Demnach müsse sich die Oberschule weiter gedulden, da hier nach der Reihe vorgegangen werde.

Antrag angenommen

Laut Bürgermeister Wellen müsse sich der Bedarf außerdem an der Entwicklung der Schülerzahlen und damit am Raumbedarf orientieren. „Wir müssen schauen, wie viele Sitzplätze brauchen wir und wo brauchen wir die“, sagte Wellen. Michael Bunse (CDU) beantragte dennoch, – trotz Einwänden anderer Mitglieder – die Kosten für eine Sanierung der Oberschultoiletten zu ermitteln. Der Antrag wurde mit fünf Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen angenommen.

"Bislang kein fester Nachfolger"

Die Gelder für die Sanitärsanierungen in der Grundschule Wietmarschen stehen derweil bereit, sagte Wellen. Allerdings solle erst ein neuer Schulleiter gefunden werden. Die Schule wird seit dem Weggang von Schulleiterin Bärbel Löcken im vergangenen Schuljahr kommissarisch geführt. Einen festen Nachfolger gebe es bislang nicht, wohl aber einen Bewerber für den Posten, berichtet Sonja Hesselink, Lehrerin und eine kommissarische Leiterin der Grundschule Wietmarschen.


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